Dortmund

Weidenfeller kann sich weiteres Jahr beim BVB vorstellen

Roman Weidenfeller.
Roman Weidenfeller.
Foto: firo
  • Roman Weidenfeller trägt schon seit dem Jahr 2002 das BVB-Trikot
  • Und der 36-jährige Torhüter kann sich vorstellen, dies noch länger zu tun

Dortmund. Früher war das Normalität, mittlerweile wohnt einem gewöhnlichen Spieltag ein etwas größerer Zauber inne. Zumindest aus der Sicht von Roman Weidenfeller, dem Torwart von Borussia Dortmund.

Wenn sich am Samstag (15.30 Uhr) der BVB und Borussia Mönchengladbach gegenüberstehen, dann absolviert die langjährige Nummer 1 sein erstes Bundesliga-Heimspiel der laufenden Saison. Zwischen die Pfosten rückt er derzeit, weil sich sein Konkurrent Roman Bürki im Spiel gegen Bayern München vor knapp zwei Wochen einen Mittelhandbruch zuzog.

Endlich wieder mittendrin

"Ich freue mich, mal wieder mittendrin zu sein. In einer Phase, in der es etwas holprig läuft, ist es vielleicht gar nicht schlecht, Leute auf dem Feld zu haben, die erfahren sind", sagt der 36-Jährige gegenüber dem klubeignen Fernsehsender.

Doch sein fortgeschrittenes Fußballer-Alter hält ihn nicht von weiteren Plänen ab. Wenn es nach ihm geht, dann wird die Liaison zwischen dem BVB und ihm, dessen Vertrag nach derzeitiger Ausgestaltung im kommenden Sommer ausläuft, fortgesetzt. "Ich fühle mich topfit und würde mich freuen, wenn es noch weitergeht", sagt Weidenfeller. "Wir wollen uns in Winterpause unterhalten, was sich der Verein vorstellt. Danach wissen wir alle mehr."

Weidenfeller hat schwere BVB-Jahre hinter sich

Im Sommer 2002 wechselte Weidenfeller vom 1. FC Kaiserslautern zum frisch gekürten Meister Borussia Dortmund. Dort folgten mit dem gerade noch abgewendeten Bankrott des Vereins schwere Jahre, ehe Weidenfeller doch noch mit Titeln belohnt wurde. Der "Ewige Roman" würde allem Anschein nach die anderthalb Jahrzehnte gerne vervollständigen.

Dass er es noch kann, dokumentierte er in dieser Saison schon eindrucksvoll: Im Pokalspiel gegen Union Berlin sicherte er mit zwei Paraden im Elfmeterschießen den Sieg gegen den Zweitligisten. Gegen Gladbach und in den weiteren Spielen bis zum Jahresende gegen Real Madrid, beim 1. FC Köln, bei 1899 Hoffenheim und gegen den FC Augsburg sollen weitere Nachweise seines Könnens hinzukommen.

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