Warum Draxler und Schürrle im DFB-Team Konkurrenten sind

Kandidat für die Startelf: Julian Draxler vom VfL Wolfsburg.
Kandidat für die Startelf: Julian Draxler vom VfL Wolfsburg.
Foto: Getty Images
Im ersten EM-Spiel trifft Deutschland am Sonntag auf die Ukraine. Bundestrainer Joachim Löw hat sieben Plätze in der Startelf schon vergeben.

Évian-les-Bains. Vier Plätze in der Startelf muss Bundestrainer Joachim Löw vor dem EM-Auftakt von Fußball-Weltmeister Deutschland gegen die Ukraine am Sonntag in Lille (21 Uhr/ARD und in unserem Ticker) noch besetzen. Wieder einmal stellt sich die Frage: echte oder falsche Neun? Zudem werden ein Nebenmann für Jerome Boateng in der Innenverteidigung und ein linker Flügelspieler gesucht. Und fast schon traditionell ist offen: Wer verteidigt rechts?

Gleich eine doppelte Chance bietet sich für Benedikt Höwedes. Der Schalker konkurriert rechts hinten mit Joshua Kimmich und innen mit Shkodran Mustafi. Wahrscheinlich spielt er rechts. Vorne links dürfte Julian Draxler im Duell mit seinem Wolfsburger Klubkollegen André Schürrle die Nase vorn haben. Im Sturm liegt offenbar Mario Götze knapp vor Stoßstürmer Mario Gomez. „Egal, welche Rolle ich habe, ich werde auf jeden Fall bereit sein. Ob Joker, ob von Anfang an, ob es was anderes ist“, sagte Schürrle, der bei der Weltmeisterschaft 2014 drei Tore erzielte und drei vorbereitete – unter anderem das Siegtor im Finale.

Dreierkette möglich

Theoretisch könnte Löw wieder auf eine Dreierkette zurückgreifen. Dies ist aufgrund der beiden starken ukra-inischen Flügelspieler Andrej Jarmolenko und Jewgeni Konopljanka aber eher nicht zu erwarten. Wer Bastian Schweinsteiger, der noch nicht fit genug für einen Startelf-Einsatz ist, als Kapitän ersetzen wird, hat der Bundestrainer bereits entschieden – aber noch nicht bekannt gegeben. Kandidaten sind Torhüter Manuel Neuer und Mittelfeldspieler Sami Khedira.

Diese beiden sind ebenso wie Boateng, Jonas Hector als Linksverteidiger, Toni Kroos als Nebenmann von Khedira auf der Doppelsechs sowie Thomas Müller rechts und Mesut Özil zentral offensiv gesetzt.

 
 

EURE FAVORITEN