Vierschanzentournee: Nationaltrainer wütet über „Skandal“ – jetzt reagiert der Verband

Pannen bei der Vierschanzentournee – Alexander Stöckl, Trainer von Garmisch-Sieger Markus Lindvik (Foto), wettert über die Zustände.
Pannen bei der Vierschanzentournee – Alexander Stöckl, Trainer von Garmisch-Sieger Markus Lindvik (Foto), wettert über die Zustände.
Foto: imago images/Eibner Europa

Garmisch-Patenkirchen. Bei der Vierschanzentournee messen sich die besten der besten Skispringer. Neben den Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft ist es DAS Skisprung-Großereignis.

Umso ärgerlicher, wenn den Athleten nach langer Vorbereitung kurz vor dem Wettbewerb Steine in den Weg gelegt werden. Beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Patenkirchen monierte Alexander Stöckl, Trainer des norwegischen Teams, eklatante Pannen und griff den Präsidenten des Organisationskomitees öffentlich an.

Vierschanzentournee: Schlimme Zustände für Springer in Garmisch

„Neujahrsspringen Garmin 2019/20. Von außen sieht es gut organisiert aus, doch so ist es wirklich“, schreibt der Österreicher auf Twitter. „Vorspringer müssen auf dem Hotelflur übernachten, keine Container für kleine Nationen. Ich bin nicht amüsiert, Mister President.“

In der norwegischen Zeitung „VG“ legte Stöckl anschließend noch einmal nach, nannte die Verhältnisse bei der Vierschanzentournee gar einen „Skandal“.

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Vierschanzentournee-OK entschuldigt sich: „Sollte nicht wieder vorkommen“

Inzwischen hat das OK reagiert und sich öffentlich für die Zustände entschuldigt. Pressesprecher Ingo Jensen ließ verlauten: „Es ist nicht die Art und Weise, wie die Tournee die Sportler behandeln sollte. Wir müssen uns verbessern. Entschuldigung, so etwas sollte nicht wieder vorkommen.“

Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Patenkirchen schlug der Deutsche Karl Geiger den japanischen Überflieger Ryoyo Kobayashi, musste sich als Zweiter aber Markus Lindvik aus Norwegen geschlagen geben. Am Freitag geht es mit der Qualifikation zum Springen in Innsbruck weiter.

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