Tour de France 2020: Schock-Prognose  –  Schachmann rechnet mit „Gemetzel“

Tour de France 2020: Maximilian Schachmann mit Schock-Prognose.
Tour de France 2020: Maximilian Schachmann mit Schock-Prognose.
Foto: imago images/Sirotti

Noch wenige Tage bis zum Start der Tour de France 2020 in Nizza. Mit dabei ist auch der angeschlagene Maximilian Schachmann.

Im Vorfeld der Tour de France 2020 gab es zahlreiche Stürze und Verletzungen von Favoriten. Jetzt tätigt Schachmann eine Schock-Prognose.

Tour de France 2020: Schock-Prognose von Schachmann

Der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann befürchtet auch bei der Tour de France wieder schlimme Stürze. „Die vorangegangen Ausgaben der Tour haben ja schon gezeigt, dass wir eher mit einem Gemetzel rechnen sollten“, sagte der 26-Jährige der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Er erklärte: „Manchmal schaukelt sich das im Feld auch so auf: Da fangen drei Mannschaften an, unruhig zu fahren und zu drängeln. Dann steigen die nächsten und die nächsten mit ein. Wie ein Schneeball, der ins Rollen kommt und eine Lawine auslöst.“

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Schachmann reist mit Schlüsselbeinbruch an

Für Schachmann wird es wohl eine Tour der Leiden, geht der gebürtige Berliner doch nur knapp zwei Wochen nach seinem Schlüsselbeinbruch bei der Lombardei-Rundfahrt an den Start. „In Sachen Schmerz wurde mir bei vorherigen Verletzungen, beispielsweise bei meinem Handbruch bei der letztjährigen Tour, attestiert, dass ich wohl sehr schmerztolerant bin. Aber das ist ja ein subjektives, nicht messbares Gefühl.“ Im Training habe er gemerkt, dass es geht.

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Er sei topfit und wolle unbedingt Rennen fahren, sagte Schachmann. „Es ist eine außergewöhnliche Saison. Und niemand weiß, wie lange sie bei dem aktuellen Infektionsgeschehen noch gehen wird.“ Der deutsche Ex-Meister hat bislang eine starke Saison absolviert. Vor der Corona-Pause gewann er die Traditionsrundfahrt Paris-Nizza, und auch beim Wiederbeginn gehörte er zu den besten Fahrern. (dpa/fs)

 
 

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