Sven Hannawald rastet bei Live-Übertragung der Olympischen Spiele auf Eurosport aus: „Ist mir scheißegal“

Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald ist Eurosport-Experte bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.
Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald ist Eurosport-Experte bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang.
Foto: imago

Pyeongchang. Es war eine Sensation bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang. Nach Rang fünf im ersten Durchgang flog Andreas Wellinger 113,5 Meter weit und sicherte sich damit nicht nur den Schanzenrekord sondern auch die Olympische Goldmedaille.

„Unfassbar, ich komm‘ noch nicht damit klar“, sagte der Ruhpoldinger nach dem unglaublichen Wettkampf, der wegen widriger Verhältnisse im zweiten Durchgang auf der Kippe stand. Noch bei der der Siegerehrung konnte Wellinger sein Glück kaum fassen.

Doch nicht nur der frischgebackene Olympiasieger war im Moment des Erfolgs völlig aus dem Häuschen. Auch Sven Hannawald, der den Wettkampf live für Eurosport begleitete, rastete vollkommen aus, wie dieses Video zeigt.

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„Hör doch auf!“

Als klar war, dass der Sprung des Polen Stefan Hula nach fünf Punkten Vorsprung im ersten Durchgang zu kurz sein würde, ließ der ehemalige deutsche Spitzen-Skispringer seinen Emotionen freien Lauf.

Sven Hannawald riss zuerst die Arme hoch, und schlug dann mit der Faust mehrfach gegen die Wand der Übertragungsbox. Eurosport-Moderator Matthias Bielek versuchte den ekstatischen Hannawald noch zu bremsen: „Hör doch auf, da redet doch auch noch jemand nebenan.”

„Das ist mir scheißegal!“

Doch dass sein Verhalten möglicherweise andere Kollegen behindern könnte, schien dem früheren Vierschanzentournee-Sieger im Moment der Freude nicht zu jucken: „Das ist mir scheißegal!“

Die Kollegen werden es ihm wohl verzeihen. Von solchen Emotionen lebt schließlich jeder Sport.

 
 

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