Sebastian Vettel: Ausgerechnet er schießt gegen Vierfach-Weltmeister – „Erwarte nichts Besonderes“

Gegenwind für Sebastian Vettel.
Gegenwind für Sebastian Vettel.
Foto: imago images / Poolfoto Motorsport

Den ersten Besuch im Werk seines neuen Teams hat Sebastian Vettel bereits hinter sich. Zu Beginn der Woche soll der Heppenheimer in Silverstone gewesen sein.

Die Hoffnungen von Aston Martin ruhen voll auf den Schultern von Sebastian Vettel. Doch ausgerechnet sein Teamkollege zeigt sich jetzt wenig beeindruckt.

Sebastian Vettel: Stroll gibt sich keiner Illusion hin

Aston Martin will auf den guten Leistungen des Racing Point Teams aufbauen. Die pinken Flitzer schafften es in der Konstrukteurs-Wertung auf Platz vier, Sergio Perez gelang in Bahrain sogar der Sieg. Potential ist bei Vettels neuem Arbeitgeber ohne Frage vorhanden.

Nur, wie gut lässt sich dieses auf Vettel ummünzen und wie schnell kann sich dieser nach sechs Jahren Ferrari an seinen neuen Rennwagen gewöhnen? Trotz dieser Fragen äußerte Teambesitzer Lawrence Stroll zuletzt immer wieder, dass er vorne angreifen und im besten Fall um die WM mitfahren will.

Milde Bedenken äußert nun ausgerechnet Stroll-Sohn und Vettel-Teamkollege Lance. „Mehr Ressourcen zu haben und sich Aston Martin zu nennen, wird die DNA dieses Teams nicht verändern“, bemängelt der 22-Jährige in einem Interview mit dem französischen Magazin „Auto Hebdo“.

Demnach werde man auch in diesem Jahr nicht zu den großen Teams gehören. Aston Martin brauche Zeit für die Umsetzung. Denn dies sei eine andere Sache, als die Ressourcen lediglich zur Verfügung zu haben.

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An seinen neuen Kollegen gewandt, hatte er auch noch eine Spitze parat. „Er ist sehr erfahren und weiß, was ein Team braucht, um erfolgreich zu sein. Aber ich persönlich erwarte nichts Besonderes“, so Stroll.

Wie endet der teaminterne Zweikampf

Es sind mutige Worte von Stroll, der selbst oft genug in der Kritik stand, seinen Fahrerplatz nur wegen des Investments seines Vaters zu haben. Im deutlichen besseren Racing Point wurde der Kanadier im letzten Jahr nur 11. in der Gesamtwertung (Vettel im Ferrari lag auf Platz 13).

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Wer das teaminterne Duell für sich entscheidet zeigt sich ab dem 28. März. Dann soll die Saisoneröffnung der Formel 1 in Bahrain stattfinden. (mh)