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Olympia 2022: „Würde lügen“ – Deutsche Athletin mit emotionalem Geständnis

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Schon alleine die Teilnahme bei Olympia 2022 ist für diese deutsche Athletin ein wahrgewordener Traum.

Am Montag (7. Februar) dann der erste Einzel-Wettkampf für die Biathletinnen bei Olympia 2022. Und Vanessa Voigt war kurz davor ihr eigenes Märchen zu schreiben. Nur 1,3 Sekunden fehlten am Ende.

Olympia 2022: Die Medaille zum Greifen nah – Biathletin Vanessa Voigt verpasst Medaille hauchdünn

Beim großen Einzel über 15 km standen die Top-Favoritinnen alle unter den 30 ersten Startplätzen. Die Kameras waren alle auf Marte Olsbu Roiseland, Denise Hermann, Dorothea Wierer und Co. gerichtet. Bei der Medaillenvergabe hatte kaum jemand die Deutsche Vanessa Voigt auf dem Zettel.

In ihrem allerersten Biathlon-Weltcup konnte die 24-Jährige zwar beachtliche Ergebnisse, wie beispielweise einen siebten Platz im Massenstart-Rennen von Antholz holen. Doch einen Sprung aufs Podest traute ihr niemand zu. Zu schwach die Leistungen in der Loipe – bis dahin. Umso erstaunter waren alle, als Voigt am Montag nur hauchdünn mit einem Schießfehler und 1,3 Sekunden hinter der Drittplatzierten Marte Olsbu Roiseland im Ziel ankam.

Olympia 2022: Voigt bitter enttäuscht

Im Ziel konnte man der Biathletin die Enttäuschung sichtlich ansehen. Die Medaille zum Greifen nah und doch verpasst. Darüber konnte das beste Resultat ihrer noch jungen Karriere sie auch nicht hinwegtrösten.

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Ihre Gefühle teilte sie mit ihren Fans via Instagram: „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass die letzten Stunden einfach für mich waren. Es war eine Achterbahn der Gefühle. Und ja: Diese 1,3 Sekunden schmerzen sehr. Dennoch ist die Holzmedaille, wie eine Goldene für mich.“

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Das Ergebnis des Damen-Einzel im Biathlon:

  • 1. Platz: Denise Herrmann (44:12,7)
  • 2. Platz: Anais Chevalier-Bouchet (+9,4)
  • 3. Platz: Marte Olsbu Roiseland (+15,3)
  • 4. Platz: Vanessa Voigt (+16,6)
  • 14. Platz: Vanessa Hinz (+1:54,7)
  • 25. Platz: Franziska Preuß (3:51,5)

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Olympia 2022: Voigt muss auf nächste Chance hoffen

Jedoch betonte sie auch, dass sie sich nichts vorwerfen könne, denn sie habe alles gegeben. Und wie es der Sportsgeist verlangt, gratulierte sie anschließend noch fair der überraschenden Gold-Gewinnerin Denise Hermann zum Sieg.

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Das Gefühl der Viertplatzierten kennt Teamkollegin Franziska Preuß nur zu gut. Bei den letzten Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang schrammte sie ebenfalls knapp an Edelmetall vorbei. Im Einzel belegte sie nach überstandener Fußverletzung und Corona-Erkrankung mit vier Schießfehlern den 25. Platz. Den nächsten Versuch können die deutschen Biathletinnen am Donnerstag (10. Februar) wagen. Dann steht der Sprint der Damen auf dem Programmplan.