„Natürlich hat das seinen Preis“: Boris Becker in Jauch-Show mit klaren Worten

Boris Becker hat seit Jahren mit den Folgen seiner Karriere als Tennis-Profi zu kämpfen.
Boris Becker hat seit Jahren mit den Folgen seiner Karriere als Tennis-Profi zu kämpfen.
Foto: dpa/Archivbild
  • Boris Becker hat seit Jahren mit den Folgen seiner Karriere als Tennis-Profi zu kämpfen
  • In der Günther-Jauch-Sendung „Menschen, Bilder, Emotionen“ redete er Klartext

Köln. Boris Becker gehört zu den großen Helden des deutschen Sports. Der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten steht auf einer Ebene mit Legenden wie Michael Schumacher, Steffi Graf oder den Fußball-Weltmeistern von 1954. In der RTL-Show „Menschen, Bilder, Emotionen“ mit Günther Jauch redete Becker am Sonntag über die Schattenseiten des Sports.

„Natürlich hat das seinen Preis“, sagte der 50-Jährige in Bezug auf seine sportliche Karriere. Becker hat seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. In einer ARD-Dokumentation konstatierte ein Arzt unlängst: „Die Zerstörung, die er hat, ist eigentlich eine Zerstörung, mit der ein normaler Bürger in der Regel im Rollstuhl ist.“

Boris Becker: „Ist es gesund, Wimbledon zu gewinnen?“

„Ist es gesund, Wimbledon zu gewinnen?“, fragte Becker am Sonntag rhetorisch und spielte damit auf den harten Tennis-Sport an. Ungeschönt gestand er: „Es sind Schmerzen und ich habe Operationen.“

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Ein Arzt habe ihm aber kürzlich ein neues Sprunggelenk „geschenkt“, so Becker.

„Jeder glaubt, mich zu kennen“

Er fühle sich jetzt gut und wolle nun „altersgerecht“ Sport machen, so die Tennis-Legende mit einem Augenzwinkern.

Becker hadert außerdem mit seinem Status als deutsche Sportlegende: „In Deutschland bin ich Nationaleigentum. Jeder glaubt, mich zu kennen.“

Er würde am Flughafen von wildfremden Leuten angesprochen werden. Gleichzeitig sieht Becker aber auch die positiven Seiten: „Die meisten Deutschen halten mir die Stange.“

(fel)

 

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