Michael Schumacher – Ex-Manager Willi Weber ätzt gegen die Schumi-Familie: „Respektlos und primitiv“

Michael Schumacher und Willi Weber arbeiteten mehr als 20 Jahre lang Seite an Seite.
Michael Schumacher und Willi Weber arbeiteten mehr als 20 Jahre lang Seite an Seite.
Foto: imago/Eibner

Willi Weber hat die Familie von Michael Schumacher scharf kritisiert.

Der frühere Manager von Michael Schumacher macht dessen Frau Corinna schwere Vorwürfe. „Man kann doch die Millionen Menschen oder seine Fans nicht so hängen lassen“, sagte Weber dem „MDR Sachsen“.

Michael Schumacher - Weber kritisiert Familie

Seit dem schlimmen Skinfall im Dezember 2013 bangen Motorsport-Fans auf der ganzen Welt um Michael Schumacher. Der siebenfache Formel-1-Weltmeister hatte bei einem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Nach mehreren Monaten im Krankenhaus war die Rennsport-Ikone im Sommer 2014 zu seiner Familie zurückgekehrt und befindet sich seitdem dort in medizinischer Rehabilitation.

Die Familie gibt über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher kaum etwas preis. Genau diesen Umstand prangerte Willi Weber nun an.

Weber: „Das ist respektlos und primitiv“

Mehr als 20 Jahre war er der Manager von Michael Schumacher. Nach dem Unfall hätte Weber mehrmals bei Michaels Ehefrau Corinna angerufen und gefragt, wann er seinen Schützling besuchen könne.

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Doch Corinna Schumacher habe den 77-Jährigen abgewimmelt. „Sie wollte mich nicht ans Krankenbett von Michael lassen, weil sie wahrscheinlich gewusst hat, dass ich sofort erkenne, was los ist“, sagte Weber, der sich sicher ist: Corinna würde befürchten, Weber mache die „Wahrheit“ sofort öffentlich.

Weber wurde in seiner Kritik mehr als deutlich. „Das ist respektlos und primitiv, was da läuft“, schimpfte er.

„Das würde ich wirklich gerne wissen“

Für das Verhalten der Schumacher-Familie hat Weber kein Verständnis: „Das würde ich wirklich gerne wissen, wie es ihm geht, und ihm noch mal die Hand geben oder übers Gesicht streicheln, und das wird kategorisch verboten. Ich weiß nicht warum.“

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Weber wurde in dem Gespräch sehr emotional und schilderte, wie er regelmäßig von Michael Schumacher träumt. Zu Schumis 50. Geburtstag im Januar zündete Weber Kerzen an: „Ich wünsche mir, dass er wieder irgendwann vor mir steht, und ich kann ihn umarmen.“ (dhe)

 
 

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