Michael Schumacher: Weggefährte ganz offen: „Er war uns allen unangenehm“

Michael Schumacher.
Michael Schumacher.
Foto: imago images

Er ist der erfolgreichste Pilot der Formel-1-Geschichte, und seit Jahren bangt die ganze Sportwelt um ihn. Überall fragen die Motorsport-Fans sich: Wie geht es Michael Schumacher?

Nach seinem schlimmen Skiunfall im Dezember 2013 befindet der siebenmalige Formel-1-Weltmeister sich immer noch in medizinischer Reha. Informationen über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher dringen nicht an die Öffentlichkeit.

Michael Schumacher: Ex-Konkurrent Gerhard Berger spricht über Schumi

Ein ehemaliger Konkurrent von Michael Schumacher sprach nun ganz offen über seinen einstigen Rivalen. In der RTL-Doku „Die Michael Schumacher Story“ schildert Gerhard Berger, was viele Fans noch gar nicht wussten.

„Er war nicht der größte Sympathieträger zu der Zeit“, sagt der Österreicher, der von 1984 bis 1997 in der Formel 1 fuhr: „Er hat vom ersten Tag an Ecken und Kanten gehabt. Er war uns allen unangenehm. Es war nicht toll, wie wir über ihn gesprochen haben.“

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Gerhard Berger in der Formel 1

  • 1984: ATS
  • 1985: Arrows
  • 1986: Benetton
  • 1987 – 1989: Ferrari
  • 1990 – 1992: McLaren
  • 1993 – 1995: Ferrari
  • 1996 – 1997: Benetton
  • Rennen: 210
  • Siege: 10
  • Beste WM-Platzierungen: Dritter (1988, 1994)

„Senna hat gespürt, was da auf uns zukommt“

Im Fahrerlager hätten die Piloten den Jungspund Michael Schumacher zunächst nicht ernst genommen – mit einer einzigen Ausnahme, wie Berger schildert: „Ayrton Senna hat als einziger gespürt, was da für ein Kaliber auf uns zukommt. Ayrton hat wesentlich aggressiver reagiert als wir anderen alle zusammen. Ayrton hat gespürt: Da kommt einer, der wird unangenehm.“

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Gleich in seinen ersten Rennen schreckte der junge Michael Schumacher nicht vor großen Namen zurück, wie Berger sich noch heute erinnert: „Es gab sonst nur junge Fahrer, die sich gefügt und hinten angestellt haben. Das war beim Michael anders. Michael hat vom ersten Tag an einen extremen Killerinstinkt mit sich gebracht. Das ist auch ein Teil seines Erfolges.“ (dhe)

 
 

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