Michael Schumacher: Freund der Familie verrät – „Er sagte nur, dass es manchmal schwierig war“

Michael Schumacher hatte sich im Dezember 2013 bei einem Skiunfall verletzt.
Michael Schumacher hatte sich im Dezember 2013 bei einem Skiunfall verletzt.
Foto: imago/ZUMA Press

Am 29. Dezember jährt sich der schreckliche Skiunfall von Michael Schumacher, bei dem er sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen hatte, bereits zum fünften Mal. Viel ist über den Gesundheitszustand des ehemaligen Formel-1-Fahrers bisher nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.

Was man weiß: Kurz nach dem Unfall lag Schumacher im künstlichen Koma, seit September 2014 setzt er seine Rehabilitation zu Hause fort. In einem Gerichtsprozess im Juni 2017 bestätigte sein Anwalt Felix Damm: „Herr Schumacher kann nicht laufen.“

Jetzt hat sich auch ein Freund von Michael Schumachers Sohn Mick geäußert und mehr verraten – auch, wie der 17-Jährige mit der Situation umgeht.

Michael Schumacher – Freund: „Mick ließ sich nicht anmerken, dass er traurig war"

Der dänischen Zeitung BT sagte Nicklas Nielsen, der ebenfalls Rennfahrer ist: „Ich kenne [Mick] sehr gut, auch privat. Er ist ein sehr ruhiger Typ. Er ist eigentlich wie jeder andere auch. Mick ist eine sehr nette und einladende Person und spricht mit allen.“

Allerdings nicht darüber, wie es seinem Vater geht. Das habe er auch kurz nach dem Unfall nicht getan. Nielsen erklärt weiter: „Mick ließ sich nicht anmerken, dass er traurig wegen seines Vaters war. Er sagte nur, dass es manchmal schwierig war.“

Wie es Michael Schumacher geht, weiß der Däne also auch nicht. „Es kann sein, dass Michael auf dem Weg der Besserung ist, aber erst zurückkehrt, wenn er vollständig rehabilitiert ist. Aber es ist schwer zu sagen, was los ist“, sagt der 21-Jährige.

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Michael und Mick Schumacher: „Sie gaben allen die Hand"

Nielsen kennt die Familie Schumacher schon seit vielen Jahren. An das erste Treffen mit Vater und Sohn kann er sich noch gut erinnern: „Michael und Mick kamen herein, gingen herum und sagten allen einen guten Morgen und gaben die Hand.“

Das sei nicht selbstverständlich – er denke nicht, dass „jemand wie Lewis Hamilton das getan hätte. Sie sind nette Leute. Sie hatten eine sehr professionelle Herangehensweise an alles.“ (cs)

 
 

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