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Michael Schumacher: Sohn Mick gewährt in TV-Interview tiefe Einblicke: „Das war für alle sehr emotional!“

Michael Schumacher und sein Sohn Mick: Der 19-Jährige will nur zu gerne eine ähnliche Karriere wie sein Vater hinlegen.
Michael Schumacher und sein Sohn Mick: Der 19-Jährige will nur zu gerne eine ähnliche Karriere wie sein Vater hinlegen.
Foto: imago sportfotodienst

Essen. Während Michael Schumacher sich seit mehr als vier Jahren in medizinischer Rehabilitation befindet, startet Sohn Mick seine Motorsport-Karriere.

Viele Formel-1-Fans glauben, der 19-Jährige könne in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten. Mick Schumacher selbst bleibt jedoch bescheiden und gewährte den Fans nun tiefe Einblicke in das Verhältnis zu seinem Vater.

Michael Schumacher: Sohn Mick spricht offen über den Einfluss

Mick Schumacher hatte bereits 2008 im Alter von neun Jahren im Kartsport begonnen. Nach zwei erfolgreichen Jahren in der deutschen und italienischen Formel 4 wechselte der Sohn von Michael Schumacher im vergangenen Jahr in die europäische Formel 3.

Dort gewann er in diesem Jahr bereits drei Rennen und liegt nach 21 von 30 Saisonrennen auf dem 4. Rang. „Ich habe viele andere Sportarten versucht, aber es gab bei keiner Sportart dieses Gefühl, dass ich das in Zukunft machen möchte“, sagt Mick Schumacher der BBC.

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Der Sohn von Michael Schumacher weiter: „Ich hatte immer schon dieses Gefühl, dass ich Rennen fahren möchte. Schnell sein, gegeneinander auf der Rennstrecke kämpfen und versuchen der Beste zu sein – das hat mich immer gereizt.“

Michael Schumacher hatte großen Einfluss auf Mick

Mick sagt über seinen Vater Michael Schumacher: „Er hat einen gewaltigen Einfluss auf mich. Er ist mein Idol. Ich studiere ganz genau, was er in seiner Karriere gemacht hat, damit ich mir das eine oder andere vielleicht abschauen kann. Er spielt eine große Rolle in meiner Entwicklung als Rennfahrer, und darüber bin ich sehr glücklich.“

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2017 gab es für Mick einen besonders bewegenden Moment. Der Sohn von Michael Schumacher durfte den legendären Benetton B194 fahren, in dem sein Vater 1994 zu seinem ersten von sieben WM-Titeln in der Formel 1 gerast war. „Das war für alle sehr emotional“, sagt Mick.

Und weiter: „Es war sehr schade, dass ich es nur für eine so kurze Zeit fahren durfte. Ich wäre gerne noch etwas länger gefahren. In der kurzen Zeit, in der ich im Wagen saß, habe ich versucht alles aus dem Boliden rauszuholen.“

Mick Schumacher: Haben Privatleben geschützt gehalten

Dass Mick noch nicht ansatzweise so berühmt ist wie Michael Schumacher, gefällt dem 19-Jährigen sehr gut. „Darüber freue ich mich ehrlich gesagt. Wenn ich in die Stadt gehe, erkennt mich niemand“, sagt er.

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Mick Schumacher weiter: „Das bewahrt mir eine Menge Freiheit. Ich glaube, es ist uns ganz gut gelungen unser Privatleben einigermaßen geschützt zu halten.“

 
 

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