Michael Schumacher: Enger Vertrauter räumt mit bösem Gerücht auf – „Schumi bekam...“

Michael Schumacher: Jetzt klärt sein langjähriger Weggefährte Flavio Briatore über ein Gerücht auf.
Michael Schumacher: Jetzt klärt sein langjähriger Weggefährte Flavio Briatore über ein Gerücht auf.
Foto: imago images, Collage: DER WESTEN

Es ist eine schreckliche Ungewissheit für die Fans von Formel-1-Legende Michael Schumacher.

Vor mehr als sechs Jahren stürzte der siebenmalige Weltmeister beim Skifahren in Meribel (Frankreich) und erlitt dabei ein Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem kämpft Michael Schumacher in medizinischer Rehabilitation um die Rückkehr ins alte Leben.

Michael Schumacher: Wie geht es Schumi?

Die Fans wollen unbedingt wissen, wie es ihrem großen Motorsport-Idol geht. Doch weil die Schumi-Familie jegliche Informationen über seinen Gesundheitszustand streng unter Verschluss hält, bleibt den Fans oft nur der nostalgische Blick zurück in die Vergangenheit – und in die magische Zeit, die Michael Schumacher in der Formel 1 erlebte.

An jene magische Zeit erinnert nun Flavio Briatore, der beim Benetton-Rennstall als Teamchef Seite an Seite mit Michael Schumacher gearbeitet und 1994 sowie 1995 die ersten beiden WM-Titel mit Schumi gefeiert hatte. Mit einer bewegenden Anekdote zeigt Briatore auf, warum Michael Schumacher bis heute als einer der größten Formel-1-Piloten aller Zeiten gilt.

„Michael Schumacher war einfach der schnellere Fahrer“

Briatore räumte ein für alle Mal mit dem Gerücht auf, Michael Schumacher habe bei Benetton eine Sonderbehandlung genossen oder sogar besseres Material bekommen als seine Kollegen. „Michael Schumacher war einfach der schnellere Fahrer“, sagte Briatore im Formel-1-Podcast „Beyond the Grid“: „Es gab bei uns keine vorab festgelegte Nummer 1. Die Nummer 1 war derjenige, der schneller war.“

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Im Jahr 1993 war Michael Schumacher deutlich schneller als sein Teamkollege Riccardo Patrese. Das fand der Italiener ganz und gar nicht gut. „Beim Rennen in Spa gab es gewaltigen Krach“, sagt Briatore. „Riccardo meinte zu mir, dass er unzufrieden sei, weil Michael Schumacher angeblich das bessere Auto habe.“

Briatore und Schumi tricksten Patrese aus

Die Autos der beiden Benetton-Piloten waren zwar identisch, doch Briatore merkte, dass Patrese das einfach nicht glauben wollte. Daher ließ der Teamchef sich etwas einfallen: „Michael Schumacher bekam kein besseres Auto. Aber ich konnte Patrese nicht überzeugen. Daher habe ich zu Patrese gesagt: Alles klar, ich rede mit unseren Technikern, und dann tauschen wir die Autos.“

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Briatore weiter: „Ich habe dann auch mit Michael Schumacher darüber gesprochen. Der war erst ziemlich angefressen. Aber ich sagte Schumi: ‚Fahr einfach schneller, dann ist das Problem endlich gelöst.‘ Und anschließend war Michael in dem anderen Wagen viel, viel schneller.“

Im Qualifying war Michael Schumacher zwei Sekunden schneller als Patrese, und im Rennen überrundete Schumi seinen Kollegen sogar.

Nur Brundle hielt mit Schumi mit

Briatore erinnert sich, dass es bei Benetton nur einen Teamkollegen gab, der Michael Schumacher das Wasser reichen konnte. Und das war Martin Brundle. „Brundle war der Einzige, der an Micha rankam“, sagt Briatore: „Alle anderen hat Michael Schumacher einfach weggefegt.“

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Warum der Brite es mit Schumi aufnehmen konnte, hat für Briatore einen simplen Grund. „Brundle wollte einfach nur mit Schumi mithalten, er wollte ihn nicht schlagen. Die anderen Teamkollegen wollten alle deutlich besser sein als Schumacher.“

Verstörende Klinik-Bilder aufgetaucht

Zuletzt waren Fans der Formel-1-Legende erschüttert, weil verstörende Videos aus Krankenhäusern im Netz kursieren. Sie sollen angeblich Michael Schumacher zeigen. Mehr dazu liest du hier >>>

Formel 1 nach Michael Schumacher

Nachdem Michael Schumacher die Scuderia Ferrari im Jahr 2006 verlassen hatte, ging es für den großen Traditions-Rennstall steil bergab. Nur 2008 konnte Ferrari mit Kimi Räikkönen noch mal die WM gewinnen. In den vergangenen Jahren fuhr die Scuderia der Konkurrenz weit hinterher.

In Kanada soll es endlich los gehen

Bislang hat die Formel-1-Saison noch nicht gestartet. Das Coronavirus verhindert den Saisonstart. Geplant ist - stand jetzt - die Weltmeisterschaft im Juni mit dem Grand Prix in Kanada zu beginnen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das aber noch ungewiss.

Kuriose Formel-1-Pläne

In dieser außergewöhnlichen Situation sind in der Formel 1 offenbar zunächst selbst die verrücktesten Ideen willkommen. So machte Silverstone-Chef Stuart Pringle nun im Gespräch mit Sky den Vorschlag, aus logistischen Gründen könne der Großbritannien-GP zweimal ausgetragen werden. "Die meisten Teams haben ihre Werke ohnehin dort in der Nähe", so Pringle.

Fans würden sich freuen

Ob die Formel-1-Stars in umgekehrter Richtung in Silverstone oder durch Loopings in Vietnam fahren, wäre den Fans wohl herzlich egal. Sie wünschen sich einfach nur, dass es endlich wieder losgeht.

Wer kann Mercedes stoppen?

Wenn es endlich wieder losgeht, beschäftigt die Teams nur eine Frage: Wer kann die Mercedes-Dominanz stoppen? Die Silberpfeile eilten zuletzt sechs Jahre in Folge jede Saison zum WM-Titel.

Ferrari mit Problemen

Eigentlich gilt Ferrari als größter Konkurrent von Mercedes. Doch die Scuderia hat eine Pleiten-Saison hinter sich. Und auch zu Beginn dieses Jahres hatte Ferrari Probleme. Vettel und Leclerc waren deutlich langsamer als die Konkurrenz.

Wie geht es weiter für Vettel?

Sollte Vettel in der kommenden Saison nicht überzeugen, könnte es seine letzte bei Ferrari sein. Denn sein Vertrag bei der Scuderia läuft zum Saisonende aus.

Was passiert mit Hamilton?

Auch Lewis Hamilton steht vor seinem Vertragsende. Der Brite könnte Mercedes also nach der Saison verlassen. Englischen Medienberichten zufolge befindet er sich mit seinem Rennstall allerdings bereits in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung.

Sainz jr. zu Ferrari?

Zuletzt kursierten immer wieder Gerüchte um ein Ferrari-Interesse an Carlos Sainz jr. Der Spanier hatte im Vorjahr bei McLaren starke Leistungen gezeigt. "Es ehrt mich natürlich sehr, wenn ich mit Ferrari in Verbindung gebracht werde", sagte Sainz in Bezug auf die Berichte.

Vettel zu McLaren?

Im Gegenzug soll Vettel zu McLaren wechseln. Viele Experten glauben., dass ein solcher Wechsel gar nicht so unrealistisch wäre. McLaren wird künftig mit Mercedes-Motoren ausgestattet, was für Vettel äußerst verlockend klingen könnte.

Droht der Saison-Abbruch?

Im schlimmsten Fall droht der Formel 1 in diesem Jahr der Abbruch der kompletten Saison. Bernie Ecclestone würde diese Entscheidung gutheißen. Der frühere Chefvermarkter der Formel 1 sagte der BBC, dass er diese Saison abbrechen und im kommenden Jahr von vorne beginnen würde. Mehr dazu hier >>

Vettel wäre der große Verlierer

Sebastian Vettel wäre womöglich der große Verlierer eines Saisonabbruchs. Der Heppenheimer steht in der Pflicht, sich für eine verkorkste Saison zu rehabilitieren und für eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages zu empfehlen. Findet bis zum Vertragsende kein Rennen mehr statt, könnte die letzte Vettel-Runde in einem roten Boliden bereits in der Vergangenheit liegen.

"Er weiß, dass er Leistung liefern muss. Es ist eine Schlüsselphase in seiner Karriere, denn er weiß, dass für seine Vertragsverlängerung entscheidend ist, wie er sich in den ersten Rennen schlägt. Er hat es selbst in der Hand", sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto nun.

Vettel braucht Erfolge

Klar ist: Seit er 2015 zu Ferrari wechselte, konnte Sebastian Vettel die hohen Erwartungen der Scuderia und ihrer Tifosi nicht erfüllen. Kein WM-Titel, weder als Fahrer noch in der Konstrukteurswertung, sprang seither heraus.

Briatore über Schumis Ferrari-Wechsel

Benettons Ex-Teamchef Flavio Briatore glaubt zu wissen, warum Michael Schuhmacher nach zwei WM-Titeln zu Konkurrent Ferrari wechselte. „Ich glaube, dass es ihm zu einfach wurde“, vermutet Briatore. „Er wollte eine neue Herausforderung bei Ferrari.“

Schumacher prägte größte Ferrari-Ära

Diese Herausforderung meisterte Schumi mit Bravour. Niemand prägte eine derartige Ära der Dominanz – weder bei Ferrari noch in der gesamten Geschichte der Formel 1. Fünfmal hintereinander wurde Michael Schumacher zwischen 2000 und 2004 Weltmeister. (dhe)

 
 

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