Michael Schumacher: Langjähriger Weggefährte überrascht mit Detail über das Gemüt des Champions

Foto: dpa

Kerpen. Michael Schumacher ist nach wie vor der unangefochtene Champion der Formel 1. Kein anderer Fahrer konnte mehr Rennen gewinnen oder mehr Titel holen als der gebürtige Kerpener.

Der Rekordweltmeister ist auch für alle aktuellen Fahrer ein Vorbild - allen voran natürlich Sebastian Vettel, der in dieser Saison unbedingt in die Fußstapfen seines Idols treten will. Mit einem fünften WM-Titel und dem ersten für Ferrari würde er Schumachers Rekorden einen Schritt näher kommen.

Michael Schumacher: Piero Ferrari kennt denn Rennstall bestens

Auch Piero Ferrari (72), Sohn des legendären Ferrari-Gründers Enzo Ferrari und langjähriger Weggefährte von Michael Schumacher, hofft auf den ersten Ferrari-Titel seit 2007.

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„Ferrari besitzt alle Ressourcen, um wieder Weltmeister zu werden“, sagte er der italienischen Gazzetta dello Sport. Piero Ferrari kennt Ferrari wie kaum ein Anderer. Seit 1965 arbeitet er in der Firma, ist Vizepräsident des Unternehmens und Anteilseigner von Ferrari.

Schumacher als akribischer Arbeiter - ähnlich wie Vettel

In dieser Zeit erlebte er auch Michael Schumacher - den erfolgreichsten Ferrari-Fahrer aller Zeiten. „Schumacher war unfassbar präzise. Er hat alle Daten jeweils mit nach Hause genommen, um sie dort in Ruhe zu analysieren“, lobt Ferrari die Detailversessenheit des Deutschen.

Schumacher und Vettel seien sich gar nicht so unähnlich: „Schumacher war auch ein emotionaler Fahrer, so wie es Vettel heute auch ist.“

Überraschende Aussage über Michael Schumacher

Eine Sache verbinde Schumacher aber auch mit Vettels Konkurrent Lewis Hamilton. Beide seien privat ganz anders als in der Öffentlichkeit.

Und dann überrascht Piero Ferrari mit seinen Aussagen über den als harten Arbeiter bekannten Schumacher doch: „Er wirkte immer so verschlossen. Aber er war gar nicht so. Beim Abendessen in privater Runde war er überaus sympathisch.“

Weltmeister zeigte nur selten Emotionen

Schumacher hatte Zeit seiner Karriere ein Image als akribischer Arbeiter - galt aber auch als verschlossen und kühl. Emotionen zeigte er nur selten - etwa im September 2000.

Der damals 31-Jährige holte seinerzeit den 41. Sieg in der Formel 1 - und zog mit der tödlichen verunglückten Legende Ayrton Senna gleich. Als ein Journalist ihn fragte, ob ihm dieser Rekord viel bedeute, brach Schumacher in Tränen aus: „Ich bin einfach nur glücklich und erschöpft. Dieser Rekord bedeutet mir sehr viel.“ (fel)

 
 

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