Michael Schumacher – Nico Rosberg mit erschreckenden Worten nach Zeit bei Schumi: „Einen Sch*** für mich interessiert“

Michael Schumacher war von 2010 bis 2012 Pilot bei Mercedes.
Michael Schumacher war von 2010 bis 2012 Pilot bei Mercedes.
Foto: imago/Crash Media Group

Wie geht es Michael Schumacher nach seinem schlimmen Skiunfall?

Diese Frage stellen sich Millionen Formel-1-Fans auf der ganzen Welt. Im Dezember 2013 war Michael Schumacher beim Skifahren in Meribel (Frankreich) schwer gestürzt und hatte sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Michael Schumacher - Rosberg redet offen

Nach mehreren Monaten im Krankenhaus in Grenoble kehrte Michael Schumacher im Sommer 2014 zu seiner Familie in der Schweiz zurück. Dort befindet die Rennsport-Ikone sich seitdem in medizinischer Rehabilitation.

Nun äußerte sich ein ehemaliger Teamkollege ausführlich über seine Zeit an der Seite von Michael Schumacher. Nico Rosberg nahm in seinem Podcast „Beyond Victory“ kein Blatt vor den Mund.

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Rosberg nur zweite Geige

Von 2010 bis 2012 gingen Michael Schumacher und Nico Rosberg für Mercedes an den Start. Speziell in der Anfangszeit war es für Rosberg besonders schwierig.

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Die Öffentlichkeit habe Rosberg damals kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Medien und Fans blickten nur auf Schumi, den Mercedes aus dem Ruhestand zurück in die Königsklasse geholt hatte. Und auch im Team spielte Rosberg zunächst keine Rolle.

„Sie haben sich einen Scheiß für mich interessiert“, sagte Rosberg über die Strategiemeetings des Rennstalls: „Sogar meine eigene Strategie wurde mehr mit Michael als mit mir diskutiert.“

„Michael Schumacher war Gott“

Rosberg weiter: „Das Team hat es sicher nicht böse gemeint. Es lag nun mal daran, dass Gott bei uns im Raum saß. Michael Schumacher war Gott.“

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Nach einer gewissen Zeit habe Rosberg die Nase gestrichen voll gehabt. Daraufhin stellte er die Verantwortlichen bei Mercedes zur Rede. „Ich habe die Situation aufgezeigt und genau erklärt, wie ich darüber denke. Ich sagte, dass ich in einem solchen Meeting genau den gleichen Respekt verdiene wie Michael Schumacher – vor allem dann, wenn ihr über meine Strategie redet.“

Seine Aussprache trug Früchte. „Gleich im nächsten Meeting habe ich fast mehr Aufmerksamkeit bekommen als Michael Schumacher“, erinnert Rosberg sich. (dhe)

 
 

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