Michael Schumacher – sein Ex-Manager verrät jetzt brisante Details: „Etliche wollten an Michael rankommen“

Michael Schumacher war einer der größten Formel-1-Piloten aller Zeiten. Wie sich nun herausstellt, war sein Erfolg Fluch und Segen zugleich.
Michael Schumacher war einer der größten Formel-1-Piloten aller Zeiten. Wie sich nun herausstellt, war sein Erfolg Fluch und Segen zugleich.
Foto: imago/China Foto Press

Kopfschütteln – viel mehr haben die Fans von Michael Schumacher für diese Worte nicht übrig.

Sein früherer Manager Willi Weber verriet nun in einem ausführlichen Gespräch, was die Anhänger von Michael Schumacher bisher wohl nur ahnen konnten. Es geht um Geld, Macht und fiese Spielchen. Aber eins nach dem anderen.

Michael Schumacher: Jetzt redet Willi Weber Klartext

In den 1980er Jahren hatte Weber dem damals unbekannten Michael Schumacher den Einstieg in die Formel 3 finanziert. Der Manager erkannte schon sehr früh das große Talent, das in Schumi schlummerte.

Der Deal zwischen Willi Weber und Michael Schumacher: Der Manager ermöglicht dem Nachwuchs-Piloten den Sprung in die Formel 3, und im Gegenzug kassiert Weber an potenziellen künftigen Einnahmen des Kerpeners.

Weber wurde „Mister 20 Prozent“

Wenige Jahre später entwickelte Michael Schumacher sich zu einem der größten Formel-1-Piloten aller Zeiten. Schumi verdiente zu seinen Spitzenzeiten pro Jahr alleine rund 30 Millionen Euro Fahrergage bei Ferrari. Experten vermuten, dass jährlich ein ähnlicher Betrag an Einnahmen durch Werbung und Merchandise-Verkauf hinzukam. Und Weber kassierte fleißig mit.

Der Manager erhielt aus diesem Grund damals den Spitznamen „Mister 20 Prozent“. Jetzt erzählt Weber dem Podcast „Starting Grid“: „Wenn ich 50 Prozent gefordert hätte, dann hätte Michael Schumacher immer noch gejubelt. 50 Prozent von dem zu haben, was man sonst niemals hätte erreichen können, das ist immer noch deutlich mehr als gar nichts.“

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Michael Schumacher und der große Durchbruch

Als Michael Schumacher seinen großen Durchbruch erlebte, wollten plötzlich viele Menschen mitverdienen. Wie Weber nun erstmals eindrucksvoll schildert, entstand ein förmlicher Machtkampf um das Schumi-Management. Mittendrin: Ion Tiriac, der ehemalige Manager von Boris Becker.

„In der ganzen Zeit, in der wir zusammengearbeitet haben – und das waren mehr als 25 Jahre, haben etliche Manager versucht, an Michael Schumacher ranzukommen. Ion Tiriac und wie sie alle heißen“, so Weber.

Doch die Zusammenarbeit zwischen ihm und Schumi konnte niemand zerstören: „Michael sagte immer: ‚Never change a winning team.‘ Er war immer für mich da, an meiner Seite. Das hat ihn ausgezeichnet“, sagt Weber.

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Das ist Michael Schumacher:

  • Michael Schumacher wurde am 3. Januar 1969 in Hürth in NRW geboren
  • Er ist der erfolgreichste Pilot der Formel-1-Geschichte
  • Er hält die Rekorde von sieben Weltmeistertiteln, 91 Siegen, 155 Podestplatzierungen und 77 schnellsten Rennrunden
  • Am 29. Dezember 2013 erlitt Michael Schumacher ein schweres Schädel-Hirn-Trauma bei einem Ski-Unfall im französischen Meribel
  • Seitdem wurde nur noch sehr wenig über den Zustand von Michael Schumacher bekannt
  • Lediglich Freunde äußern sich ab und an zu seinem Gesundheitszustand

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Wie geht es Michael Schumacher heute?

Über den aktuellen Gesundheitszustand von Michael Schumacher weiß Weber hingegen genauso wenig wie die Fans. Seit seinem schlimmen Skiunfall im Dezember 2013 befindet Schumi sich in medizinischer Reha. Infos über seinen Zustand hält die Familie streng geheim.

Bald der nächste Schumacher in der Formel 1?

Schon bald könnte der nächste aus der Schumacher-Familie den Sprung in die Formel 1 schaffe. Mick Schumacher überzeugt seit Jahren in den unteren Formel-Klassen. Derzeit fährt der 21-Jährige noch in der Formel 2. Aber er ist bereits Teil der Ferrari-Nachwuchsakademie, und viele Experten trauen ihm den Schritt in die Königsklasse schon sehr bald zu.

Auch Schumi-Neffe David Schumacher will in die Fußstapfen von Onkel Michael und Vater Ralf treten. Der 19-Jährige fährt ab nächster Saison in der Formel 3, saß bereits mit vier Jahren erstmals im Kart. (dhe)

 
 

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