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Mika Häkkinen emotional über Michael Schumacher: „Das ist unglaublich!“

Michael Schumacher und Mika Häkkinen waren von 1998 bis 2000 große Rivalen auf der Rennstrecke.
Michael Schumacher und Mika Häkkinen waren von 1998 bis 2000 große Rivalen auf der Rennstrecke.
Foto: imago/Thomas Melzer

Essen. Wie geht es Michael Schumacher?

Diese Frage treibt Fans der Formel-1-Legende seit mehr als vier Jahren um. Im Dezember 2013 war Michael Schumacher bei einem Skiunfall in Frankreich schlimm gestürzt. Seitdem befindet er sich in medizinischer Rehabilitation.

Michael Schumacher: Ex-Kollegen äußern sich

Zuletzt äußerten einige ehemalige Kollegen sich über den 49-Jährigen. So verriet der frühere Ferrari-Testfahrer Luca Badoer: „Ich besuche Michael Schumacher häufiger. Die Familie möchte nicht, dass ich großartig darüber spreche, und diesen Wunsch respektiere ich.“

Der Italiener weiter: „Nur wenigen Menschen wird erlaubt, Michael Schumacher zu besuchen. Seine Frau Corinna entscheidet, wer ihn sehen darf. Wir sollten das respektieren und das Thema Schumacher nicht an die große Glocke hängen.“

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Umso erstaunlicher, dass einem anderen ehemaligen Schumi-Kollegen der Zutritt zur Motorsport-Ikone offenbar verwehrt wird. Rubens Barrichello schilderte zuletzt: „Ich habe es einmal versucht, ihn zu besuchen. Aber die Familie hat abgelehnt. Sie haben gesagt: Damit tust du ihm und dir selbst nichts Gutes.“

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Mika Häkkinen über Michael Schumacher: „Unglaublich!“

Nun sprach einer der größten Formel-1-Rivalen Schumachers über den 49-Jährigen. Mika Häkkinen und Schumacher lieferten sich von 1998 bis 2000 packende Duelle. Der Finne wurde 1998 und 1999 im McLaren Weltmeister. 2000 hatte Michael Schumacher im Ferrari die Nase vorn.

Wenn Häkkinen an Schumacher denkt, gerät der Finne sofort ins Schwärmen. „Siebenmal Weltmeister – unfassbar“, sagt Häkkinen über Schumis Titelsammlung: „Ich habe es zweimal geschafft und fand, dass das eine ziemliche Leistung war. Aber sieben Mal, das ist unglaublich!“

Michael Schumacher: Ein Leben für die Formel 1

Laut Häkkinen hatte Michael Schumacher schlicht und ergreifend mehr Erfolgshunger in der Königsklasse. „Er hatte eine wunderbare Karriere, weil er hart dafür gearbeitet hat. Er hat sein ganzes Leben der Formel 1 untergeordnet. Ich hingegen wollte nach der Formel 1 immer etwas anderes tun. Meine Karriere war auch deshalb anders als seine, weil ich 1995 den schweren Unfall in Adelaide hatte. Als ich Weltmeister war, dachte ich: 'Das ist gut. Jetzt strapaziere dein Glück nicht zu sehr!‘“

2001 beendete Häkkinen wegen Motivationsproblemen seine Karriere. Auch über die finnischen Landesgrenzen hinaus war er wegen seiner bescheidenen und freundlichen Art stets sehr beliebt.

 
 

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