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Michael Schumacher: Steht die Familie jetzt vor einer großen Veränderung?

Michael Schumacher: Sein Sohn Mick eifert dem Vater nach.
Michael Schumacher: Sein Sohn Mick eifert dem Vater nach.
Foto: imago/Sven Simon

Essen. Seitdem Michael Schumacher die medizinische Rehabilitation im eigenen Zuhause begonnen hat, versucht die eigene Familie alles, um jegliche Informationen zum Gesundheitszustand der Formel-1-Ikone unter Verschluss zu halten.

Dieses Vorhaben könnte für die Familie von Michael Schumacher schon bald um ein vielfaches schwieriger werden. Denn mit seinen großen Erfolgen in der Formel 3 kommt Schumi-Sohn Mick seinem großen Traum von der Formel 1 Stück für Stück näher. Und sollte Mick es tatsächlich bald in die Königsklasse schaffen, wäre das mediale Interesse an der Familie und an Vater Michael um einiges größer als es ohnehin schon ist.

Michael Schumacher: Sohn Mick fährt von Sieg zu Sieg

Von den vergangenen sechs Formel-3-Rennen gewann der Sohn von Michael Schumacher fünf, ein Mal wurde er Zweiter. Durch diese Erfolgsserie eroberte Mick den 1. Platz der Gesamtwertung. Beim Saisonfinale in Hockenheim (13./14. Oktober) ist für den 19-Jährigen die Superlizenz zum Greifen nah.

Diese Lizenz ist für Rennfahrer nötig, um in der Formel 1 fahren zu dürfen. Selbst wenn Mick noch auf den 2. Rang des Gesamtklassements abrutschen sollte, wäre ihm die Superlizenz sicher.

Mick Schumacher: „Denke keine Sekunde an die Meisterschaft“

Der Youngster will sich jedoch keinesfalls verrückt machen. „Im Auto denke ich keine Sekunde an die Meisterschaft“, sagt Mick: „Aber als Spitzenreiter sind wir in der Situation, dass wir die Abstände managen können. Ich freue mich auf jedes Rennen, das noch kommt.“

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Viele Experten halten einen baldigen Aufstieg des Schumi-Sohns in die Formel 1 für nicht ausgeschlossen. „Der Bursche zeigt auf einmal die Schumacher-Gene: Rennen gewinnen“, sagte der ehemalige Formel-1-Pilot Gerhard Berger.

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene stellte klar: „Die Geschichte, die Ferrari mit dem Namen Schumacher verknüpft, ist eine besondere. Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen?"

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Und auch Formel-1-Boss Chase Carey meldete sich zu Wort. Für ihn wäre die Rückkehr eines Schumachers in die Formel 1 „eine großartige Story“. (dhe)

 
 

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