Michael Schumacher in der Reha – Ex-Kollege verrät erstmals Details über Besuche: „Ich bin regelmäßig bei Schumi“

Michael Schumacher und Luca Badoer arbeiteten bei Ferrari jahrelang Seite an Seite.
Michael Schumacher und Luca Badoer arbeiteten bei Ferrari jahrelang Seite an Seite.
Foto: imago/Kräling

Rom. Die Fans von Michael Schumacher sehnen sich seit Jahren nach einem Lebenszeichen ihres großen Idols.

Im Dezember 2013 war die Formel-1-Legende bei einem Skiunfall in Frankreich schlimm gestürzt. Seitdem befindet Schumacher sich in Rehabilitation.

Michael Schumacher: Familie hält sich mit Infos zurück

Motorsport-Fans auf der ganzen Welt zittern seitdem um den siebenmaligen Weltmeister. Doch die Familie setzt alles daran, dass keine Informationen über den Gesundheitszustand des Ausnahme-Piloten an die Öffentlichkeit gelangen.

Die Schumacher-Familie lässt kaum jemanden an Michael heran. Sogar sein langjähriger Teamkollege Rubens Barrichello darf ihn nicht besuchen. „Ich habe es einmal versucht“, hatte Barrichello kürzlich dem brasilianischen Sender „TV Globo“ erzählt: „Aber die Familie hat abgelehnt. Sie haben gesagt: Damit tust du ihm und dir selbst nichts Gutes.“

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Badoer: „Ich besuche ihn häufiger“

Umso erstaunlicher ist es, dass ein anderer Ex-Kollege offenbar regelmäßig bei Schumi zu Besuch ist. Luca Badoer, der von 1998 bis 2010 offizieller Testfahrer bei Ferrari war, erzählte dem italienischen Newsportal „Diario Del Web“: „Ich besuche Schumacher häufiger.“

Badoer fügt aber schnell hinzu: „Die Familie möchte nicht, dass ich großartig darüber berichte, und diesen Wunsch respektiere ich.“

Der Italiener erklärt: „Nur wenigen Menschen wird erlaubt Schumacher zu besuchen. Seine Frau Corinna entscheidet, wer ihn sehen darf. Wir sollten das respektieren und das Thema Schumacher nicht an die große Glocke hängen.“

Michael Schumacher: Ausstellung in Köln

Für Fans der Formel-1-Ikone gibt es demnächst ein ganz besonderes Highlight. Ab dem 16. Juni zeigt die „Motorworld Köln Rheinland“ Schumachers eindrucksvolle Auto-Sammlung. Dazu zählen Autos mit Legendenstatus, wie zum Beispiel Michael Schumachers erstes Kart, sein erster Formel-1-Flitzer oder die Ferraris, mit denen er zu seinen Weltmeistertiteln raste.

Dass die Ausstellung am 16. Juni eröffnet wird, ist kein Zufall. Genau vier Jahre zuvor war Schumacher nach seinem Skinunfall aus dem Koma erwacht.

 
 

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