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Michael Schumacher – erschütternde Worte von Bernie Ecclestone: „Nicht gut für ihn“

Michael Schumacher war für Bernie Ecclestone eine wichtige Galionsfigur bei der Vermarktung der Formel 1.
Michael Schumacher war für Bernie Ecclestone eine wichtige Galionsfigur bei der Vermarktung der Formel 1.
Foto: imago/Sven Simon

Essen. Wie geht es Michael Schumacher? Diese Frage stellen sich Formel-1-Fans auf der ganzen Welt seit mittlerweile mehr als fünf Jahren.

Im Dezember 2013 war Michael Schumacher bei einem Skiunfall in Frankreich schlimm gestürzt. Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister hatte sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen und verbrachte mehrere Monate in einer Klinik in Grenoble.

Michael Schumacher: Wie geht es der Formel-1-Legende?

Im Sommer 2014 war Michael Schumacher zu seiner Familie zurückgekehrt. Dort befindet er sich seitdem in medizinischer Rehabilitation.

Fans würden nur zu gerne wissen, wie es um ihr großes Motorsport-Idol bestellt ist. Doch die Familie des mittlerweile 50-Jährigen gibt kaum Informationen an die Öffentlichkeit.

Ecclestone über Schumi: „Er kannte kein Limit“

Nun äußerte Bernie Ecclestone sich überraschend kritisch über Michael Schumacher. Der Brite hat sein halbes Leben damit verbracht, die Formel 1 zu professionalisieren und zu vermarkten. Über Schumi hat der 88-Jährige eine ganz spezielle Meinung.

„Sein Problem war: Er kannte kein Limit“, sagte Ecclestone der „Sport Bild“: „Deshalb passierten Dinge wie in Jerez 1997 oder Monaco 2006. Die Skandale brachten zwar viel Publicity, aber nicht unbedingt die, die wir wollten.“

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In Jerez hatte Michael Schumacher 1997 einen Zusammenstoß mit seinem größten Konkurrenten Jacques Villeneuve provoziert. Neun Jahre später beim Qualifying zum Großen Preis von Monaco hatte Schumacher wenige Sekunden vor Ende der letzten Quali-Session die beste Zeit, als er an einer engen Kurve überhart abbremste und seinen Wagen so stehen ließ, dass die Stewards Gelbe Flaggen schwenken mussten. Dadurch wurden Piloten, die in einer schnellen Schlussrunde unterwegs waren, massiv behindert.

„Es war gut für die Formel 1, weniger gut für ihn“

Die Rückkehr der Rennsport-Ikone in die Formel 1 im Jahr 2010 sieht Ecclestone kritisch: „Es war gut für die Formel 1, weniger gut für ihn. Aber das meinte ich mit den Limits, die er für sich nicht kannte.“ (dhe)

 
 

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