Michael Schumacher: Ex-Teamchef Jean Todt redet über den Kampf des Champions

Als Ferrari-Teamchef prägte Jean Todt (r.) mit Michael Schumacher eine Ära.
Als Ferrari-Teamchef prägte Jean Todt (r.) mit Michael Schumacher eine Ära.
Foto: epa Christophe Karaba

Paris. Fia-Präsident Jean Todt (71) hat allen Fans von Michael Schumacher (48) Mut gemacht. Bei der Eröffnung der Hall of Fame des Motorsports äußerte er sich zum Kampf seines langjährigen Weggefährten.

„Ich hätte es gerne gesehen, wenn er heute Abend hier dabei gewesen wäre. Michael kämpft weiter!“, so der Franzose, der in seiner Zeit als Teamchef bei Ferrari mit Schumacher fünf WM-Titel holte.

MichaelSchumacher weiter in der Reha

Zu Beginn wurden alle 33 Weltmeister seit 1950 in die Ruhmeshalle aufgenommen. Für Rekord-Champion Schumacher, der im Dezember 2013 einen schweren Ski-Unfall hatte und sich in der Reha befindet, nahm seine Managerin Sabine Kehm den Preis entgegen.

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„Wir alle wissen, dass Michael hier sein sollte. Und ich bin absolut sicher, dass er gerne hier wäre, sagte Kehm. „Er hatte immer größten Respekt vor allen in diesem Raum und er würde sich sehr geehrt fühlen. Was Michael so besonders gemacht hat, was ihn so erfolgreich gemacht hat, war wie bei allen Anwesenden die Liebe und Leidenschaft für diesen Sport.“

Vettel und Rosberg nehmen Ehrung persönlich entgegen

Neun Champions waren am Montagabend in Paris persönlich dabei, darunter mit Sebastian Vettel und Nico Rosberg die anderen beiden deutschen Weltmeister. Die Hall of Fame soll nun Jahr für Jahr erweitert werden.

(fr/sid)

 

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