Michael Schumacher: Ein guter Freund von Schumi verrät: „Das war das Übel“

Michael Schumacher feierte in seiner Formel-1-Karriere sieben WM-Titel.
Michael Schumacher feierte in seiner Formel-1-Karriere sieben WM-Titel.
Foto: imago/Herbert Bucco

Für seine Fans ist Michael Schumacher der größte Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Für seine Freunde ist der siebenmalige Weltmeister auch abseits der Rennstrecke ein ganz Großer.

Mit Leo Stein meldete sich nun ein Jugendfreund von Michael Schumacher zu Wort. Stein sprach offen über ganz bestimmte Momente im Leben der Motorsport-Ikone, die dem Rennsport-Helden überhaupt nicht schmeckten.

Michael Schumacher: Freund spricht offen über Schumi

„Michael ist ein Kumpel“, sagt Stein in der RTL-Doku „Die Michael Schumacher Story“: „Ein Kumpel ist für mich jemand, zu dem man immer gehen und reden kann. Wenn hier jemand strauchelt, dann kümmert Michael sich darum. Feiner Kerl!“

Laut Stein blieb Michael Schumacher im Laufe seiner Karriere stets bescheiden. „Manche Leute lieben das Rampenlicht“, so Stein: „Michael brauchte das Rampenlicht nicht, es war halt das Übel.“

Brawn: „Schumi hat diese Umgebung einfach geliebt“

Nicht nur mit seinen Freunden ging Michael Schumacher stets enorm herzlich um – auch mit seinen Technikern. Der ehemalige Chef-Ingenieur Ross Brawn (Benetton, Ferrari) sagt: „Er war so eng mit seinen Mechanikern und dem ganzen Team. Er hat diese Umgebung einfach geliebt.“

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Brawn weiter: „Er war besessen. Zu jeder Uhrzeit konnte ich ihn anrufen und fragen, ob er das Auto testen könne. Er war sofort da. Er hat permanent über Sachen nachgedacht, hat angerufen und Nachrichten geschickt. Es ging um Kleinigkeiten, die wir verbessern können, wie wir das Auto schneller machen können. Rennsport war immer in seinem Kopf.“

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In der Doku wurde auch altes Videomaterial verwendet, das Michael Schumacher bei einem Interview im Jahr 1994 zeigt. Darin sagt er: „Ich freue mich einfach über die Siege und will die Freude an die Mechaniker weitergeben. Im Benetton-Team läuft es sehr freundschaftlich ab. Ich glaube, das kann man auch sehen.“ (dhe)

 
 

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