Michael Schumacher: RTL-Reporter Ebel berichtet von geselligem Abend mit Schumi unmittelbar vor Skiunfall: „So ein Quatsch“

Michael Schumacher und Kai Ebel bei einer Veranstaltung am 17. Dezember 2013 - nicht mal zwei Wochen vor dem schrecklichen Skiunfall.
Michael Schumacher und Kai Ebel bei einer Veranstaltung am 17. Dezember 2013 - nicht mal zwei Wochen vor dem schrecklichen Skiunfall.
Foto: imago images / Zink

Kai Ebel begleitete Michael Schumacher in der Formel 1 quasi vom ersten bis zum letzten Rennen. An den schlimmen Skiunfall des siebenmaligen Weltmeisters hat der RTL-Reporter ganz spezielle Erinnerungen.

Wenige Tage vor dem Unfall hatten Kai Ebel und Michael Schumacher noch einen Abend gemeinsam verbracht. „Wir hatten drei, vier Tage davor ein gemeinsames Event. Wir sind dann auf seine Initiative noch privat Essen gegangen“, sagt Ebel der Münchner „Abendzeitung“: „Wir haben Witze gerissen, was getrunken.“

Michael Schumacher: Ebel erinnert sich an Skiunfall

Ebel weiter: „Er hat dann noch gesagt, dass er am nächsten Tag zum Skifahren nach Méribel fliegt, dass seine Frau Corinna und die Kinder schon da seien und er hinterherreist. Ich habe ihm gesagt, dass ich selber schon dort war, dass es ein tolles Skigebiet ist. Alles war wunderbar.“

Dann kam der Tag, der alles veränderte. Am 29. Dezember 2013 stürzte Michael Schumacher beim Skifahren in Meribel und zog sich ein Schädel-Hirn-Trauma zu. Die Formel-1-Legende wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht.

Ebel: „So ein Quatsch“

Ebel erinnert sich noch sehr genau an den Tag: „Ich saß daheim auf meiner Couch, sah fern. Plötzlich lief ein Lauftext durch: ‚Schwerer Unfall von Michael Schumacher.‘ Ich sagte mir: So ein Quatsch, der ist nicht mit dem Auto oder Motorrad unterwegs, der ist im Urlaub. Das kann nicht wahr sein.“

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Der 55-Jährige: „Als dann erstmals das Wort Skiunfall erwähnt wurde, wurde mir bewusst, dass es wohl stimmt. Mit jeder Meldung wurde es dramatischer. Es war ein unglaubliches Wechselbad der Gefühle. Noch heute vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht gefragt werde, ob ich wüsste, wie es Michael geht. Das Interesse an seinem Schicksal ist ungebrochen.“

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In Absprache mit der Familie Schumacher möchte Ebel zum Gesundheitszustand des mittlerweile 50-Jährigen sagen. Die Schumi-Familie legt größten Wert auf den Schutz der Privatssphäre. (dhe)

 
 

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