Michael Schumacher: Coronavirus! Fans machen sich große Sorgen um Schumi

Die Fans von Michael Schumacher denken jeden Tag an die Motorsport-Legende.
Die Fans von Michael Schumacher denken jeden Tag an die Motorsport-Legende.
Foto: imago/Eibner

Die Fans machen sich momentan große Sorgen um Michael Schumacher.

Der frühere Motorsport-Star war im Dezember 2013 bei einem Skiunfall in Frankreich schlimm gestürzt. Bei dem Sturz hatte Michael Schumacher sich ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Anschließend lag er monatelang im Krankenhaus von Grenoble.

Michael Schumacher - Fans in großer Sorge

Im Sommer 2014 durfte Michael Schumacher in die Schweiz zurückkehren. Bei seiner Familie befindet der mittlerweile 51-Jährige sich seitdem in medizinischer Reha.

Die Fans sind seit dem schlimmen Unfall in Gedanken bei ihrem großen Rennsport-Idol. Nur zu gerne würden sie wissen, wie es Michael Schumacher geht. Doch die Familie achtet darauf, dass keine Informationen zu seinem Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit gelangen.

Fans beten für Schumi

Derzeit beten die Schumi-Fans ganz besonders für den früheren Ferrari-Star. Schließlich sind die Menschen in der Corona-Krise gedanklich ganz nah bei ihren Liebsten. Da ist es verständlich, dass die Fans von Michael Schumacher momentan umso mehr an den siebenmaligen Weltmeister denken.

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In den sozialen Netzwerken erinnert das Management von Michael Schumacher immer und immer wieder an die erfolgreiche Zeit, die Schumi in der Formel 1 hatte. Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte das Schumi-Umfeld Fotos vom Sieg des Kerpeners beim Saisonauftakt 2000.

Vor 20 Jahren hatte Michael Schumacher den Australien-GP gewonnen. Es war ein historischer Sieg, der den Beginn einer Ära darstellen sollte. Am Ende der Saison holte Schumi seinen ersten WM-Titel mit Ferrari. In den vier darauffolgenden Jahren kamen vier weitere Titel hinzu.

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Unter den veröffentlichten Fotos sammelte sich schnell eine Flut weinender Emojis, die die Fans dort hinterließen. Sie zittern und bangen um Michael Schumacher – speziell in dieser schweren Zeit.

Formel 1 in der Corona-Krise

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Auch auf die Formel 1 hat die Corona-Krise gewaltige Auswirkungen. Die ersten vier Saisonrennen in Australien, Vietnam, Bahrain und China wurden bereits abgesagt. Dass es am 3. Mai beim Niederlande-GP in Zandvoort losgeht, wirkt mehr als nur unwahrscheinlich.

Bundesliga in der Pause

Die Fußball-Bundesliga macht seit dem 13. März eine Pause - vorerst bis zum 2. April. Ende März will die Deutsche Fußball-Liga entscheiden, wie es weitergeht.

Bundesliga vor Abbruch?

Die guten Nachrichten für die Bundesliga: Weil die UEFA die EM ins kommende Jahr verlegt hat, hätte die Bundesliga in diesem Sommer mehr Freiheiten zur Ausdehnung des Spielbetriebs. Die schlechten Nachrichten: Virologen halten es nicht für realistisch, dass im Jahr 2020 überhaupt noch mal Fußball gespielt werden kann.

Formel-1-Saison ebenfalls vor dem Aus?

Sollte 2020 in den Fußball-Ligen tatsächlich kein Ball mehr rollen, stellt sich für viele Fans die Frage: Mit welcher Berechtigung dürften dann Rennen in der Formel 1 ausgetragen werden? Dann würde wohl auch das Formel-1-Jahr 2020 ins Wasser fallen.

Ferrari der heimliche Gewinner der Corona-Krise?

Auch wenn es in dieser Krise nur Verlierer gibt, könnte Ferrari zumindest der große Nutznießer der langen Pause sein. Die Scuderia hatte bei den ersten Tests der Saison gewaltige Probleme und hat nun sehr viel Zeit erhalten, um doch noch am Auto arbeiten zu können.

Ferrari mit Problemen in der Heimat

Allerdings hat Ferrari derzeit ein gewaltiges Problem. Weil das Gebiet um den Hauptsitz in Maranello zur Krisenregion ernannt wurde, kann die Scuderia momentan gar nicht am Auto schrauben. Erst wenn die Corona-Krise überstanden ist, wird Ferrari wohl wieder am Wagen arbeiten können.

Virtuelle Rennen als vorläufiger Ersatz

Anstelle der ersten Saisonrennen hat die Formel 1 sich etwas Besonderes einfallen lassen. Die Rennen in Bahrain, Vietnam und China absolvieren einige der Formel-1-Stars auf der virtuellen Strecke. Die E-Sports-Rennen können die Fans auf den Social-Media-Kanälen der Formel 1 verfolgen.

E-Sports-Event auch im Fußball

Auch im Profifußball gibt es ein großes virtuelles Event in der Corona-Krise. Der englische Traditionsverein Leyton Orient rief ein Turnier ins Leben, das der Londoner Viertligist augenzwinkernd "QuaranTeam" nannte. 128 Proficlubs werden dabei jeweils einen ihrer Spieler ins Rennen schicken, der beim Spiel "FIFA 20" gegen andere Profis antritt.

Die "Kleinen" vor Problemen

In der Formel 1 würde ein Ausfall der Saison ganz besonders die kleineren Rennställe sehr hart treffen. Es darf bezweifelt werden, dass sie einen Saison-Ausfall verkraften würden. (dhe)

 
 

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