Handball EM 2020: Irre Panne! DARUM verpasste Julius Kühn beinahe die zweite Halbzeit

Julius Kühn hat mit dem DHB-Team 31:23 gegen Weißrussland gewonnen.
Julius Kühn hat mit dem DHB-Team 31:23 gegen Weißrussland gewonnen.
Foto: imago images/Bildbyran

Was für ein Auftakt in des DHB-Teams in die Hauptrunde bei der Handball-EM gegen Weißrussland! Deutschland siegt am Ende klar mit 31:23 – und das, obwohl den Verantwortlichen in der Halbzeitpause eine kuriose Panne unterlief.

Doch erst einmal zum Spiel: Nach kleinen Unachtsamkeiten zu Beginn der Partie zwischen Deutschland und Weißrussland nahm die Auswahl von Bundestrainer Christian Prokop das Heft in die Hand und zog früh davon.

+++ Handball EM 2020: Deutschland – Weißrussland im Live-Ticker: DHB-Team startet furios in die Hauptrunde +++

Angeführt von Torhüter Andreas Wolff, der seine bisher beste Leistung bei der Handball-EM zeigte, und Timo Kastening, der am Ende eine makellose Chancenverwertung aufweisen konnte (sechs Treffer bei sechs Versuchen) und zum Spieler des Spiels gewählt wurde, führte das deutsche Team zur Pause mit sieben Toren – mit ordentlich Selbstvertrauen ging es in die Kabine und auch wieder heraus.

Handball-EM 2020: Julius Kühn in der Kabine eingesperrt

Nur für Julius Kühn nicht. Der mehr als kuriose Grund: Die DHB-Betreuer hatten den Sieg-Garanten des Lettland-Spiels aus Versehen eingeschlossen. Erst als der 26-Jährige wie wild gegen die Tür klopfte und „Lasst mich raus!“ schrie, bemerkten die Betreuer ihren Fauxpas und befreiten ihn wieder.

„Ich bin noch auf Toilette gewesen“, verriet Kühn anschließend im „ARD“-Interview. „Ich bin immer der Letzte und hatte schon mal vermutet, dass sie mich vergessen würden. Ich hab mich ziemlich blöd gefühlt, aber zum Glück kam dann der Team-Guide und hat mich wieder rausgelassen.“

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Pünktlich zum Wiederanpfiff stand Kühn wieder auf dem Platz und half, den Sieg zu sichern. Mit mehr Emotionen und einer klaren Leistungssteigerung besiegten die deutschen Handballer Weißrussland letztlich deutlich mit 31:23.

DHB-Team am Sonntag gegen Kroatien gefordert

Nach schwachen Auftritten in der Vorrunde, mit Zittersiegen gegen die Niederlande und Lettland und der ernüchternden Niederlage gegen Spanien, macht die Auftaktpartie in der Hauptrunde Mut für die kommenden Duelle.

So kann es gerne weitergehen – muss es aber auch. Denn gegen Kroatien geht es am Samstag (20.30 Uhr) bereits um eine Vorentscheidung in Sachen Halbfinale. Die Kroaten besiegten die ebenfalls noch ungeschlagenen Österreicher am Donnerstagnachmittag mit 27:23 und stehen mit 4:0 Punkten blenden da.

 
 

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