Graciano Rocchigiani – Axel Schulz verrät pikante Details über den verstorbenen Box-Star: „Er war furchteinflößend“

Graciano Rocchigiani und Axel Schulz waren befreundet.
Graciano Rocchigiani und Axel Schulz waren befreundet.
Foto: imago/Mausolf

Die Nachricht vom Tod des ehemaligen Box-Weltmeisters Graciano Rocchigiani löste unter deutschen Sportfans tiefe Trauer aus.

Mit Axel Schulz war auch ein anderer früherer deutscher Profiboxer schwer geschockt. „Die Nachricht hat mich schwer getroffen“, sagt der 49-Jährige „Focus online“.

Axel Schulz über Graciano Rocchigiani: „Ich kannte drei Seiten von ihm“

Schulz spricht ausführlich über den Privatmenschen Graciano Rocchigiani. „Ich kannte drei Seiten von ihm. Den Boxer, den Mensch und den Freund. Alle drei Seiten waren beeindruckend.“

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Schulz weiter: „Ich habe selten so eine ehrliche Haut wie ihn erlebt. Ein toller Typ. Und das Schlimme ist, dass er gerade auf dem Weg der Besserung war, er war wirklich dabei, sein Leben endlich in den Griff zu kriegen.“

Graciano Rocchigiani auf dem Weg der Besserung

Schulz erzählt, dass es Graciano Rocchigiani zuletzt viel besser ging: „Zuletzt haben wir uns öfter mal wieder getroffen. Gerade erst vor zwei Wochen bei einer Party. Da hat er den ganzen Abend nur Cola getrunken. Da haben wir dann gesprochen, dass er mich und meine Frau eigentlich mal in Frankfurt besuchen wollte. Das hatten wir geplant.“

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Nur zu gerne erinnert Schulz sich an den einzigartigen Typen Graciano Rocchigiani: „Dieses freche Mundwerk hat ihn unterschieden. Er war anders. Er hatte ein riesiges Kämpferherz, einen unbändigen Siegeswillen. Er wollte immer das Maximum und hat sich nicht beirren lassen. Nach seiner Karriere war er eigentlich immer noch so, er ist immer ein Boxer geblieben, ein Kämpfer ein Leben lang.“

Axel Schulz über Graciano Rocchigiani: „Das war nicht ohne“

Schulz weiß aber auch, dass Graciano Rocchigiani eine andere Seite hatte: „Ja, er war furchteinflößend. Man konnte mit ihm feiern, aber die Stimmung konnte auch ganz schnell kippen bei ihm. Dann hat er einen mit einem wahnsinnigen Blick angesehen, das war nicht ohne. Und dann war es besser, wenn du sein Freund warst oder dich wehren konntest. Wenn er mal wieder wild wurde, habe ich ihm immer gesagt, ,Rocky, lass mich, ich bin Schwergewichtler, dich schaffe ich noch'.“ (dhe)

 
 

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