Formel 1: Ferrari-Boss mit deutlichen Worten gegen Vettel: „Sebastian muss...“

Formel 1: Sebastian Vettel und Mattia Binotto machen bei Ferrari gerade schwere Zeiten durch.
Formel 1: Sebastian Vettel und Mattia Binotto machen bei Ferrari gerade schwere Zeiten durch.
Foto: imago images / LaPresse

Die Formel 1 ist in Monza und schon droht sich das nächste Kapitel im Zoff zwischen Sebastian Vettel und Ferrari aufzutun. In der Hauptrolle dieses Mal: Ferrari-Chef Mattia Binotto.

Nach den schlechten Leistungen in der Formel 1 in diesem Jahr liegen die Nerven blank. Können sich beiden Seiten für den Rest der Saison noch einmal zusammenrotten?

Formel 1: Vettel fährt im Training nur hinterher

Es sind Zahlen, bei denen jedem, der es mit der Scuderia hält, vermutlich schlecht wird. Nach sieben Rennen liegt Ferrari in der Konstrukteurs-Wertung nur auf Platz fünf. Vettel und sein Kollege Charles Leclerc haben einfach keine Chance. Dass der Monegasse immerhin zwei Mal mit viel Glück aufs Podium fuhr, brachte dem Team immerhin einige Punkte ein.

Vettel hingegen hat das Pech für sich gepachtet. Gerade mal 16 Zähler hat der Heppenheimer auf seinem Konto. Seine letzte Saison in rot droht mit Abstand die schlechteste zu werden. Trotz seiner verbalen Entgleisungen in den letzten Rennen will Binotto nichts von Spannungen innerhalb des Teams wissen.

„Das Team hat ihm in diesen Jahren viel gegeben und Sebastian spürt, dass er viel zurückgeben muss. Sein Drang, zum bestmöglichen Ende der Saison beizutragen, ist groß“, erklärt der Teamchef vor dem Italien-Wochenende. Doch das gelingt einfach nicht.

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Streckeninfo zum Italien GP:

  • Strecke: Autodromo Nazionale di Monza
  • Länge: 5,793 Kilometer
  • Kurven: 10
  • Streckenrekord: 1:21.046 Minute (Rubens Barrichello)

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In den ersten Trainings in Monza fuhr der viermalige Weltmeister erneut nur hinterher. Im ersten Training wurde er gar Vorletzter. Kein gutes Omen für das Qualifying am Samstag. Vor allem auch weil Leclerc zwar auch keine Bäume ausreißt, aber immerhin deutlich schneller ist als der Deutsche.

Das sieht auch Binotto so. Man sollte festhalten, „dass Charles im Moment sehr schnell ist“, sagte der 50-Jährige gegenüber dem Portal „Motorsport Magazin“ nach den Trainingsrunden. „Sich gegen so einen schnellen Fahrer zu vergleichen, ist nie einfach - auch wenn du ein viermaliger Weltmeister bist.“

Vertrauen fehlt

Einzig die Frage nach dem Warum bleibt. Doch auch dafür hat Binotto eine Antwort parat. „Er hat kein Vertrauen ins Auto. Es liegt nun an uns, ihm zu helfen“, gibt sich der gebürtige Schweizer kämpferisch.

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Doch in Italien stellte sich am Ende schnell heraus: Das wird nichts. Das Desaster war nach der ersten Session im Qualifying komplett. Vettel scheiterte in Q1, muss am Sonntag von Platz 17 starten. Leclerc war zwar wieder schneller, kam aber auch nur auf Platz 13. Das Rennen verspricht ein ganz bitteres Heimspiel für Ferrari zu werden. Den Italien-GP kannst du in unserem Live-Ticker verfolgen >>> (mh)

 
 

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