Formel 1: Nach Dämlich-Crash – Ex-Pilot setzt sich für knallharte neue Reglung ein

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

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Bei diesem Crash konnten die Formel 1-Fans nur mit dem Kopf schütteln. In der letzten Runde des Österreich-GP zog Sebastian Vettel an Kimi Räikkönen und schaffte es damit noch auf Platz 12.

Doch die Freude währte nur kurz. Wenige Sekunden später fand sich der viermalige Weltmeister im Kiesbett wieder, sein Formel 1-Rennen war gelaufen. Unfall-Pilot Kimi Räikkönen hat mit der Aktion eine heftige Debatte losgetreten.

Formel 1: Altersgrenze für Piloten?

Was war passiert? Vettel zog in einer Kurve innen am Alfa-Romeo-Piloten vorbei. In der Onboard-Kamera des Finnen ist er rechts gut zu sehen. Doch während Vettel das saubere Überholmanöver gerade abschließen wollte, übersah Räikkönen ihn wohl und zog minimal zur Seite.

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Die Ergebnisse des Österreich-GPs:

  1. Verstappen (Red Bull)
  2. Bottas (Mercedes)
  3. Norris (McLaren)
  4. Hamilton (Mercedes)
  5. Sainz (Ferrari)
  6. Perez (Red Bull)
  7. Ricciardo (McLaren)
  8. Leclerc (Ferrari)
  9. Gasly (Alpha Tauri)
  10. Alonso (Alpine)
  11. Russell (Williams)
  12. Tsunoda (Alpha Tauri)
  13. Stroll (Aston Martin)
  14. Giovinazzi (Alfa Romeo)
  15. Räikkönen (Alfa Romeo)
  16. Latifi (Williams)
  17. Vettel (Aston Martin)
  18. Schumacher (Haas)
  19. Mazepin (Haas)

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Dadurch kam es zur Berührung und beide Piloten flogen ab. Vettel landete dadurch am Ende auf dem 17. Platz, während sein ehemaliger Ferrari-Rivale mit einer 20-Sekunden-Strafe 15. wurde. Daraufhin entstand eine große Diskussion.

Ist Räikkönen schlicht zu alt für die Formel 1? Mit 41 Jahren ist er der mit Abstand älteste Fahrer der Rennserie. Lediglich Fernando Alonso mit 39 kommt da noch halbwegs dran. Braucht es im Motorsportzirkus eine Altersgrenze? Der ehemalige F1-Pilot David Coulthard spricht sich dafür aus.

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„Ich war 37, als ich aufgehört habe. Da machst du plötzlich Fehler und willst nicht wahrhaben, dass du schuld daran bist. Aber du bist es“, erklärte er in der „Bild“. „Ich habe ja auch gemerkt, dass es mit Konzentrations-Schwächen zu tun hat, vor allem gegen Ende eines Rennens“, berichtet er aus eigener Erfahrung.

Formel 1: Vettel gibt sich zurückhaltend

Vettel wollte nach dem Rennen keinen allzu großen Aufruhr veranstalten. „Ich war innen und dachte, ich sei vorne. Keine Ahnung. Bisschen komisch. Ich glaube aber, das hat keiner von uns mit Absicht gemacht“, drückte er es diplomatisch aus.

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Gegen die Forderung von Coulthard gibt es allerdings auch Gegenstimmen. Experte Christian Danner verwies bei der „Bild“ auf die regelmäßig stattfindenden Tests für Fahrer, um ihre Lizenz zu bekommen. „Ich glaube, das Thema Kimi erledigt sich von selbst.“ (mh)