Formel-1-Start im Juli: Darauf müssen Fahrer und Teams verzichten

Die Formel-1-Stars müssen wohl auf viel Luxus verzichten.
Die Formel-1-Stars müssen wohl auf viel Luxus verzichten.
Foto: imago images / Mandoga Media

Die Formel 1 hofft auf einen Saisonstart Anfang Juli mit dem Grand Prix in Österreich. Doch die Fahrer müssen sich auf ein ganz neues Erlebnis einstellen.

Schluss mit Luxus in der Formel 1! Anders als gewohnt, werden die Teams nur mit einem sporadischen Aufgebot zum Großen Preis in Spielberg anreisen können.

Formel 1: Ohne Fans und weniger Luxus

"Natürlich werden die Überprüfungen, Testungen und Beschränkungen ziemlich drakonisch sein", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner dem Fachmagazin „Autosport“. Bedeutet im Klartext: Verzicht auf viel Luxus und zahlreiche Corona-Test.

Genau definiert ist das Sicherheitskonzept der Formel 1 noch nicht, aber man arbeitet mit Hochdruck daran. Die Frage, ob Fans anwesend sein dürfen, stellt sich nicht. Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober hatte bereits klargemacht, dass es einen Grand Prix nur „ohne Massenpublikum“ geben wird. Auch VIP-Gäste in der Boxengasse sind verboten.

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So ist der Plan der Formel 1

  • Der Saisonauftakt soll im Juli in Österreich stattfinden
  • Auf der Strecke in Spielberg soll an zwei Wochenenden gefahren werden
  • Datum: 5. Juli und 12 Juli
  • Ein ähnliches Szenario wird für den GP in Großbritannien geplant

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Aber das wird wohl nicht die letzte Beschränkung gewesen sein. Ein Kontakt zu anderen Fahrern und Teams wird nicht erlaubt sein. Die komplette Crew wird nur gemeinsam reisen dürfen und zusammen das Hotel beziehen. Auf die luxuriösen Motorhomes an der Strecke werden die Rennställe verzichten müssen.

„Blase der Isolation“

„Wir müssen eine Umwelt schaffen, die selbst eine kleine Blase der Isolation ist“, erklärte Formel-1-Direktor Ross Brawn bei Sky Sports UK. „Die Teams bleiben in ihrer eigenen Gruppe, sie werden sich nicht mit anderen Teams mischen. Und sie werden in ihren Hotels bleiben“, so der 65-Jährige.

Bis zum Saisonende will die Formel 1 zwischen 15 bis 18 Rennen absolvieren. Die ersten zehn Grands Prix sind bereits abgesagt oder verschoben worden.

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Ungeklärt ist aber noch die Frage der Einreise. „Wir müssen natürlich alle auch erst einmal schauen, wie wir aus unseren Heimatländern rauskommen und auch wieder rein nach so einer Rennwoche. Aber ich denke, die Vorbereitungen sind ziemlich weit fortgeschritten, gleichzeitig müssen wir abwarten, was in den nächsten Wochen passiert“, sagte McLaren-Teamchef Andreas Seidl gegenüber RTL. (fs)

 
 

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