Formel 1: Starten die besten Fahrer bald von ganz hinten? Vorschlag von Ex-Boss würde F1 auf den Kopf stellen

Formel 1: Dieser Vorschlag von Bernie Ecclestone würde die Formel 1-Rennen auf den Kopf stellen.
Formel 1: Dieser Vorschlag von Bernie Ecclestone würde die Formel 1-Rennen auf den Kopf stellen.
Foto: IMAGO/Poolfoto Motorsport/Eibner Europa

Wie kann die Formel 1 in den kommenden Jahren wieder attraktiver und vor allem spannender gestaltet werden?

Mit dieser Frage beschäftigen sich derzeit Teams, FIA und F1-Verantwortliche. Ex-Boss Bernie Ecclestone schlägt der Formel 1 nun eine kuriose Möglichkeit vor.

Formel 1: Startet Hamilton bald von ganz hinten?

Lewis Hamilton in der Startaufstellung auf Platz 20? Diese Vorstellung klingt wie aus einer anderen Welt, dominiert der Brite mit Mercedes doch seit Jahren das Geschehen in der Königsklasse des Motorsports.

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Der geplante Rekord-Kalender der Formel 1*:

  • 28. März – Bahrain (Sakhir)
  • 18. April – Italien (Imola)
  • 30. April – Portimao (Portugal)
  • 9. Mai – Spanien (Barcelona)
  • 23. Mai – Monaco
  • 6. Juni – Azerbaidschan (Baku)
  • 13. Juni – Kanada (Montreal)
  • 27. Juni – Frankreich (Le Castellet)
  • 4. Juli – Österreich (Spielberg)
  • 18. Juli – Großbritannien (Silverstone)
  • 1. August – Ungarn (Budapest)
  • 29. August – Belgien (Spa)
  • 5. September – Niederlande (Zandvoort)
  • 12. September – Italien (Monza)
  • 26. September – Russland (Sotschi)
  • 3. Oktober – Singapur
  • 10. Oktober – Japan (Suzuka)
  • 24. Oktober – USA (Austin)
  • 31. Oktober – Mexiko (Mexiko-Stadt)
  • 07. November – Brasilien (Sao Paulo)
  • 21. November – Australien (Melbourne)
  • 28. November – Saudi Arabien (Dschidda)
  • 5. Dezember – Abu Dhabi

*Stand 22. Februar

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Geht es allerdings nach Ex-Boss Bernie Ecclestone, könnte dieser Anblick bald zur Realität werden. Aktuell diskutiert die Formel 1 einige mögliche Änderungen, um das Rennwochenende für Zuschauer wieder spannender zu machen. Dazu gehört auch die Idee des Sprintrennens am Samstag.

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Zuletzt hatten die Rennställe und Verantwortlichen ihr generelles Einverständnis gegeben, dass diese eingeführt werden. Jedoch sind Format und Ablauf bisher nicht klar umrissen. Dort tritt nun Ecclestone auf den Plan und macht nun einen Vorschlag.

Ecclestone will mehr Spannung in der Formel 1

Geht es nach dem langjährigen Geschäftsführer der Formel 1, sollte das Hauptrennen in umgekehrter Reihenfolge zu den Ergebnissen des Sprintrennens starten. Bedeutet, wer am Samstag gewinnt, muss sich am Sonntag durch das ganze Feld kämpfen.

Fahrer von Top-Teams wie Mercedes oder Red Bull könnten dann unter Beweis stellen, wie viel Racing Power in ihnen steckt. Ecclestone hält dieses System für nötig, sollte das Sprintrennen tatsächlich fest eingeführt werden.

„Die Leute schauen sich nur das Hauptrennen an, wenn etwas anderes geboten wird als beim Sprint. Warum sollte das Rennen am Sonntag anders laufen als das am Samstag, wenn das Resultat des Sprints die Startaufstellung des Hauptrennens ist“, fragt der 90-Jährige gegenüber „Auto, Motor und Sport“.

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Formel 1: Das Problem am Ecclestone-Vorschlag

Sein System mache beide Rennen spannend, betont er. Außerdem würden so auch Fahrer von schwächeren Teams so wie deren Sponsoren profitieren. Jedoch gibt es einen Haken am Vorschlag Ecclestones.

Über das sogenannte „Reverse Grid“ wurde bereits im vergangenen Jahr diskutiert. Damals lehnten einige Teams, wie beispielweise Mercedes, dieses System ab. Dass sich an dieser Meinung etwas geändert hat, scheint unwahrscheinlich.

Bisher ist geplant, das 2021 an drei Wochenenden Sprintrennen stattfinden sollen – allerdings ohne Reverse Grid. (mh)

 
 

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