Formel 1: Bittersüße Abrechnung von Sebastian Vettel – so macht er sich über seinen Noch-Chef lustig

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere
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Es war DIE Sensation des Wochenendes! Während Lewis Hamilton wie zu erwarten seinen siebten WM-Titel in der Formel 1 eintütete, war es vor allem Sebastian Vettel, dem am Ende die Aufmerksamkeit gebührte.

Nach einem starken Rennen schaffte Sebastian Vettel mit einem Podestplatz im Ferrari das scheinbar Unmögliche. Nach dem Rennen konnte er sich eine Spitze gegen seinen Noch-Boss nicht verkneifen.

Formel 1: Vettel macht sich über Binottos Abwesenheit lustig

Es war zweifelsohne ein sehr besonderes Wochenende für die Formel 1. Eine ungewohnte Strecke, viele Dreher, Hamiltons Rekord-Sieg und eben Vettels Erfolg in letzter Sekunde – all diese Dramatik vermissen die Fans seit Jahren.

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Ergebnis vom Türkei-GP:

  1. Hamilton
  2. Perez
  3. Vettel
  4. Leclerc
  5. Sainz
  6. Verstappen
  7. Albon
  8. Norris
  9. Stroll
  10. Ricciardo

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Dabei profitierte der Heppenheimer vor allem von einem Fahrfehler seines Kollegen Charles Leclerc. Für den bei Ferrari degradierten Vettel eine Genugtuung. Im Nachgang konnte er sich auch einen Spruch gegen Teamchef Mattia Binotto nicht verkneifen.

„Ich glaube, wir haben mehr Punkte gesammelt als bei jedem anderen Rennen in diesem Jahr - und das ausgerechnet, wenn Mattia nicht da ist“, erklärte Vettel. Der Hintergrund: Der Italiener war nicht mit in die Türkei gereist, sondern hatte das Team aus der Fabrik in Maranello unterstützt.

Das Ergebnis: Mit den Plätzen drei und vier holte Ferrari 27 Zähler in einem Rennen. Es war mit Abstand das stärkste Rennen der Scuderia in dieser Saison. Nur zum Auftakt holte Leclerc als Zweiter 18, Vettel als Zehnter einen Punkt.

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Eine Statistik, die den viermaligen Weltmeister zum Scherzen auflegte. „Wenn wir im nächsten Rennen nicht mehr so viele Punkte holen, sollten wir darüber nachdenken, ihn (Binotto, Anm. d. Red.) immer zu Hause zu lassen“, feixte Vettel.

Anschließend stellte er aber klar: „Im Ernst: Das hat damit natürlich nichts zu tun. An sowas glaube ich nicht.“

Vettel und Binotto im Clinch

Seitdem feststeht, dass Vettel Ferrari am Saisonende verlassen muss, hatte es einigen Streit zwischen Fahrer und Team gegeben. Vettel selbst erklärte, sehr überrascht von seinem Aus bei der Scuderia gewesen zu sein.

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Nach etlichen technischen Pannen platzte dem Deutschen auch während der Rennen immer öfter der Kragen, seine Kritik an den Verantwortlichen wurde deutlicher. Nun scheint es immerhin doch ein kleines Happy-End zu geben. (mh)

 
 

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