Formel 1: Gewaltiger Ferrari-Schock! Sebastian Vettel weg – und dann auch noch DAS

Schock für Sebastian Vettel.
Schock für Sebastian Vettel.
Foto: imago images/HochZwei

In der Formel 1 kommen Sebastian Vettel und Ferrari einfach nicht aus der Krise raus.

Auf den deutschen Rennfahrer muss Ferrari in der Formel 1 zunächst verzichten. Jetzt die nächste Hiobsbotschaft.

Formel 1: Derbe Probleme bei Sebastian Vettel und Ferrari

Bei einem Test in Barcelona lief es nicht wirklich gut für die Scuderia. Doch eins nach dem anderen.

Ferrari steht in diesem Jahr in der Formel 1 gewaltig unter Druck. In den vergangenen Saisons fuhren Sebastian Vettel und Co. der Konkurrenz hinterher. Das Ganze fand seinen traurigen Höhepunkt in der Pleiten-Saison im Vorjahr, als die Scuderia eine Panne nach der anderen zu beklagen hatte.

2020 soll alles anders werden. Eigentlich. Doch auch diese Saison beginnt holprig. Vor den ersten Testfahrten in Barcelona meldete Sebastian Vettel sich spontan krank. Der 32-Jährige hätte den ersten Testtag im neuen Ferrari absolvieren sollen.

Stattdessen musste Teamkollege Charles Leclerc einspringen. Und der brannte nun wahrlich keine Fabelzeiten in den Asphalt. Leclerc landete gerade mal auf dem 11. Platz – satte 1,313 Sekunden hinter der Bestzeit von Weltmeister Lewis Hamilton im Mercedes.

Als die Ferrari-Fans von diesem ersten Testergebnis hörten, lief manch einem Anhänger der Scuderia sofort die Farbe aus dem Gesicht. Steht dem Rennstall etwa die nächste Seuchen-Saison bevor?

Leclerc beruhigt die Fans

Leclerc gab unmittelbar nach dem Test Entwarnung. Der Monegasse erklärte, dass Ferrari vor der anstehenden Saison der Formel 1 nicht darauf abzielt, gute Test-Zeiten auf die Strecke zu bringen, nur damit die Medien positiv über die Scuderia berichten und die Fans zufrieden sind. „Wir haben unsere Herangehensweise geändert“, sagte Leclerc: „Wir fokussieren uns voll auf uns. Wir wollen in diesen ersten Tagen viel ausprobieren, um das Auto so gut wie möglich zu verstehen.“

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Sport-Top-News:

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Leclerc weiter: „Es ist enorm wichtig für uns, dass wir eine richtige Korrelation zwischen Strecke und Fabrik haben. Daher wollen wir bei den Tests schauen, ob die Zahlen aus der Simulation mit den Zahlen auf der Strecke übereinstimmen.“

Mit dem ersten Test ist Leclerc rundum zufrieden. „Aber wo wir derzeit genau stehen, kann ich noch nicht sagen.“

Vettel oder Leclerc - wer wird die Nummer 1 bei Ferrari?

Nachdem Sebastian Vettel in den vergangenen Saisons der Formel 1 bei Ferrari die klare Nummer 1 war, geht die Scuderia in dieser Saison ohne eine solche Nummer 1 an den Start. Das Team wartet die ersten Rennen ab und schaut, wie der Zweikampf zwischen dem Deutschen und dem Monegassen sich entwickelt. Mehr dazu hier >>

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Das sind die Formel-1-Weltmeister von Ferrari

  • Kimi Räikkönen 2007
  • Michael Schumacher 2000-2004
  • Jody Scheckter 1979
  • Niki Lauda 1975, 1977
  • John Surtees 1964
  • Phil Hill 1961
  • Mike Hawthorn 1958
  • Juan Manuel Fangio 1956
  • Alberto Ascari 1952-1953

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Die Saison 2020

Die Formel-Saison 2020 startet am 15. März mit dem Rennen in Australien. Nur eine Woche später geht's in Bahrain weiter. Zwei Wochen danach steht der Vietnam-GP in Hanoi auf dem Programm. Nach dem Rennen in Vietnam gibt es eine erste vierwöchige Pause, ehe es in Europa weitergeht.

Der Grand-Prix in China wurde wegen des Coronavirus abgesagt. Eigentlich hätte das Rennen am 19. April stattfinden sollen. Der GP ist nun aber auch unbestimmte Zeit verschoben. Es ist unklar, ob er überhaupt stattfinden kann.

In Europa gibt es erste Entscheidungen

Die Rennen in den Niederlanden, Spanien und Monaco werden erste Entscheidungen offenbaren: Wer sind die wahren Favoriten auf den WM-Titel? Wer ist die Nummer 1 bei Ferrari?

Endspurt in Lateinamerika und Abu Dhabi

Die drei letzten Rennen der Saison finden im November in Mexiko und Brasilien sowie Abu Dhabi statt. Spätestens dort wird sich dann entscheiden, wer Weltmeister wird.

Red-Bull-Rückkehr für Vettel ausgeschlossen

Wieder einmal wurde auch in dieser Formel-1-Pause darüber diskutiert, ob eine Rückkehr von Sebastian Vettel zu Red Bull möglich ist. Der Chefberater des österreichischen Rennstalls fand dazu deutliche Worte, die du >>hier<< nachlesen kannst.

Vettel vor entscheidendem Jahr

Nach der verkorksten Vorsaison will Vettel in diesem Jahr unbedingt zurückschlagen. Denn sein Vertrag bei Ferrari läuft im Dezember aus. Daher will der deutsche Pilot sich mit guten Leistungen empfehlen - bei der Scuderia oder bei einem anderen Rennstall.

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Die Rennställe und ihre Piloten 2020:

  • Mercedes: Lewis Hamilton, Valtteri Bottas
  • Ferrari: Sebastian Vettel, Charles Leclerc
  • Renault: Daniel Ricciardo, Esteban Ocon*
  • Red Bull: Max Verstappen, Alexander Albon
  • Alfa Romeo: Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi
  • Alpha Tauri (vorher Toro Rosso): Pierre Gasly, Daniil Kwjat
  • Williams: George Russell, Nicholas Latifi*
  • Haas: Kevin Magnussen, Romain Grosjean
  • McLaren: Lando Norris, Carlos Sainz

* = Debütant

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Ferrari-Erfolg hängt an Technik

Ob Ferrari in diesem Jahr deutlich erfolgreicher sein kann als in der Vorsaison, hängt maßgeblich von der Technik ab. Denn im Jahr 2019 waren es in erster Linie technische Probleme, die Vettel und Leclerc um manchen WM-Punkt gebracht hatten.

Die Formel 1 steuert auf eine neue Ära zu

Derart gigantische technische Unterschiede zwischen den einzelnen Teams wird es ab 2021 wohl nicht mehr geben. Dank einiger Normen will die Formel 1 dafür sorgen, dass mehr Chancengleichheit entsteht. Dadurch sollen die Rennen ausgeglichener und spannender werden.

+++ Sebastian Vettel: Formel-1-Experte wählt drastische Worte – „Wegputzen“ +++

Holpriger Vettel-Start in die neue Saison

Der Start in die neue Saison läuft für Vettel indes weiter wenig wie gewünscht. Nachdem er am Mittwoch seine Testfahrten in Barcelona wegen Unwohlsein absagen musste, bremste ihn am Freitag die Technik aus.

Sein neuer Bolide SF 1000 streikte, weswegen er seinen Test bereits um kurz nach halb elf pausieren musste. Erst am Nachmittag ging es wieder auf die Rennstrecke. Dabei ist Ferrari wertvolle Zeit bei den ohnehin knapp bemessenen Test verloren gegangen.

Vettel träumt von alten Zeiten

Vettel würde in der Formel 1 nur zu gerne an seine erfolgreiche Zeit bei Red Bull anknüpfen. Zwischen 2010 und 2013 feierte er vier WM-Titel in Serie. Nicht einmal die Fußstapfen des großen Michael Schumacher schienen zu groß für den Heppenheimer, der in noch jüngerem Alter als Schumi den ersten Grand Prix und auch den ersten WM-Titel gewann.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Gehversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf bisher jedoch verwehrt.

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Schumi-Rekord kaum noch möglich

Damals hatten Experten geglaubt, Vettel könne den Schumi-Rekord von sieben WM-Titeln angreifen. Doch nachdem Vettel in den vergangenen Jahren leer ausging, dürfte der Rekord von Michael Schumacher für Vettel allmählich außer Reichweite liegen.

Vettel will Hamilton bezwingen

Während der Schumi-Rekord wohl außer Reichweite liegt, hat Sebastian Vettel nun nur noch ein Ziel: Er will mit Lewis Hamilton seinen ärgsten Rivalen besiegen. Im vergangenen Jahr musste er meilenweit hinter dem Briten hinterherfahren. In dieser Saison will Vettel endlich vor dem Mercedes-Star landen.

Wer könnte die Überraschung der Saison werden?

In der Formel 1 werden die Augen vieler Fans in dieser Saison auf Max Verstappen gerichtet sein. Der Holländer belegte in der vergangenen Saison einen starken dritten Platz. Kann der Red-Bull-Pilot in diesem Jahr um den WM-Titel mitfahren?

Kann Carlos Sainz den nächsten Schritt machen?

Für viele Fans ist Carlos Sainz ein interessanter Fahrer in der Saison 2020. Der Spanier ließ im Vorjahr ein ums andere Mal sein Talent aufblitzen. Wenn McLaren dem 25-Jährigen in dieser Saison ein starkes Auto bereitstellt, könnte Sainz für die eine oder andere Überraschung sorgen.

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Deutsche Fahrer in der Formel 1 seit 2000:

  • Michael Schumacher (1991 - 2012)
  • Heinz-Harald Frentzen (1994 - 2003)
  • Ralf Schumacher (1997 - 2007)
  • Nick Heidfeld (2000 - 2011)
  • Timo Glock (2004 - 2012)
  • Nico Rosberg (2006 - 2016)
  • Adrian Sutil (2007 - 2014)
  • Sebastian Vettel (2007 - heute)
  • Markus Winkelhock (2007)
  • Nico Hülkenberg (2010 - 2019)
  • André Lotterer (2014)
  • Pascal Wehrlein (2016 - 2017)

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Carlos Sainz bald an der Seite von Vettel?

Manche Fans und Experten vermuteten zuletzt, dass Sainz und Vettel bald Seite an Seite fahren könnten. Hartnäckig hielten sich in dieser Winterpause Gerüchte um ein Interesse von McLaren an Vettel. Die Frage ist: Wechselt der Heppenheimer nach der Saison tatsächlich zu den Silberpfeilen?

Sogar ein spektakulärer Tausch wurde spekuliert: Wechselt Serien-Weltmeister Lewis Hamilton zu Ferrari und Vettel im Gegenzug zu Mercedes? Ein Treffen von Hamilton mit den Ferrari-Bossen soll es bereits gegeben haben – und auch der Vertrag des Briten läuft am Ende der Saison aus.

Mick Schumacher in den Startlöchern

In den Startlöchern steht auch Mick Schumacher. Der Sohn von Rennsport-Legende Michael Schumacher fährt bereits in der höchsten Nachwuchs-Serie Formel 2, gewann in Ungarn sein erstes Rennen und gilt als hoffnungsvolles Talent für die Eliteklasse Formel 1.

Schon 2021 könnte der 20-Jährige aufsteigen und sich mit den Größten des Motorsports messen. Dann wird sich vielleicht erstmals zeigen, ob er irgendwann die gigantischen Fußstapfen seines Vaters treten kann.

Mick bald der einzige Deutsche in der Formel 1?

Sebastian Vettel ist derzeit der einzige deutsche Pilot in der Formel 1, nachdem Nico Rosberg 2016 als Weltmeister zurückgetreten war und Nico Hülkenberg sowie Pascal Wehrlein kein Cockpit bekommen hatten. Sollte Vettel demnächst seine Karriere beenden, droht den deutschen Fans erstmals seit 1981 eine Formel-1-Saison ohne deutschen Piloten.

Nächster deutscher Weltmeister?

So wie es aktuell aussieht, wäre Mick Schumacher dann auch der einzige deutsche Pilot, der den deutschen Fans mal wieder einen Titel bescheren könnte. Dass Vettel in dieser Saison um die WM-Krone mitkämpft, wirkt nach jetzigem Stand äußerst unwahrscheinlich.

Kein Rennen in Deutschland

Der Große Preis von Deutschland entfällt in diesem Jahr. Stattdessen kehrt erstmals seit 1985 wieder der Große Preis der Niederlande in Zandvoort ins Programm zurück. Erstmals dabei ist der Vietnam-GP in Hanoi.

Der Große Preis von Vietnam steht derzeit jedoch auf der Kippe. Wegen des Coronavirus, der auch Südostasien bedroht, denkt der Weltverband FIA über eine Absage oder eine Verschiebung des Rennens nach. Gleiches war beim China-GP bereits beschlossen worden. Das Rennen in Shanghai war ursprünglich für den 19. April terminiert, findet nun aber wohl zu einem späteren Zeitpunkt statt. Neu angesetzt ist er jedoch noch nicht.

Ferrari-Chef Binotto macht sich „große Sorgen“

Die Entwicklungen bei Ferrari schon vor dem Start in die Saisson treiben dem italienischen Rennstall die Schweißperlen auf die Stirn. Der Scuderia-Chef Mattia Binotto schlägt bereits Alarm: „Wir machen uns große Sorgen. Denn die anderen sind deutlich schneller als wir.“ Alle Hintergründe hier >>

Sorge wegen Coronavirus

Das Coronavirus hat auch auf den Formel-1-Kalender große Auswirkungen. Das Rennen in China am 19. April wurde bereits vorerst gestrichen und soll zu einem anderen Zeitpunkt nachgeholt werden. Nun steht auch der große Preis von Vietnam auf der Kippe.

Wer gewinnt den Auftakt?

Die Fans fiebern dem Auftakt am 15. März entgegen. Wer kann in dieser Saison den ersten Punch setzen? Viele Experten sind sich sicher, dass Lews Hamilton die größten Siegchancen hat. Allerdings zählt die Strecke in Melbourne definitiv nicht zu seinen Lieblingsstrecken. Erst zweimal konnte der Brite in Australien jubeln.

Vettel in Melbourne zuletzt stark

2017 und 2018 konnte Sebastian Vettel in Melbourne gewinnen. Ob der Heppenheimer auch in dieser Saison in Australien jubeln darf? Der 15. März wird es zeigen.

Mercedes setzt auf DAS

Die Mercedes-PIloten überraschten bei den ersten Testfahrten mit einer neuen Technik, dem sogenannten DAS-System. Die Silberpfeile erhoffen sich durch die Neuerung einen gewaltigen Vorteil, die Konkurrenz will hingegen Protest einlegen (hier alle Infos).

Ferrari: Alles nur ein Bluff?

Manche Fans und Experten vermuten, dass Ferrari sich derzeit schwächer präsentiert als die Scuderia eigentlich ist. Demnach würde Ferrari darauf abzielen, dass die Konkurrenz sich in Sicherheit wähnt. Beim Saisonauftakt in Melbourne am 15. März würde Ferrari dann eiskalt zurückschlagen, vermutet manch einer.

Bluff unwahrscheinlich

Dass die Scuderia tatsächlich nur blufft, wirkt unwahrscheinlich. Denn jedes Team will die Testfahrten nutzen, um wichtige Erkenntnisse für die anstehende Saison zu gewinnen. Auch Ferrari will auf der Strecke den neuen Boliden testen, damit die "Roten" gleich zu Saisonbeginn voll durchstarten können.

Proteste gegen Racing Point?

Der Rennstall Racing Point muss laut "motorsport-total.de" wohl mit einem Protest rechnen. Der neue „RP20“ ist nahezu eine Kopie des letztjährigen Mercedes und wird nur der "rosarote Mercedes" genannt.

Renault-Geschäftsführer Marcin Budkowski zum Beispiel spricht von einer "besorgniserregenden Entwicklung für den Sport. Es ist Aufgabe der FIA, darüber zu entscheiden, ob das den Regeln entspricht oder nicht."

Spekulationen: Saisonstart in Gefahr?

Nachdem zuletzt der GP von China wegen des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben worden war, häufen sich die Gerüchte um weitere Rennabsagen. Formel-1-Chef Chase Care versuchte bei „Sky“ zu beruhigen: „Ich halte es derzeit nicht für produktiv, irgendwelche Theorien zu kommentieren, die man nicht seriös vorhersagen kann.“

Er gehe zwar zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die ersten drei Rennen ungefährdet seien und der Saisonstart in Australien wie erhofft statfinden kann. Festlegen will sich der F1-Boss aber nicht.

Mick Schumacher schon bald in der Formel 1?

Mick Schumacher sprach zuletzt offen darüber, dass ein Wechsel von ihm in die Formel 1 für das Jahr 2021 "im Raum" stehe. Das würde die Ferrari-Fans freuen. Doch erst mal muss Mick die Saison 2020 in der Formel 2 absolvieren.

 
 

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