Formel 1: Sebastian Vettel spricht offen über Probleme bei Portugal-GP – „wie auf so einer Rasierklinge“

Sebastian Vettel zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch.
Sebastian Vettel zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch.
Foto: imago images/HOCH ZWEI/Pool/COLOMBO IMAGES

Der Große Preis von Portugal in der Formel 1 fing turbulent an. Viele Überholmanöver in den ersten Kurven bedeuteten Spannung pur auf dem bergigen Kurs von Portimão. Erst nach mehreren Runden ordnete sich das Feld. Mittendrin: Sebastian Vettel, der von seinem Startplatz 15 zunächst auf Rang 17 zurückfiel.

Nach dem Rennen sprach der Ferrari-Pilot offen über Probleme mit dem Auto.

Formel 1: Vettel spricht offen über Probleme während des Rennens

„Ich hatte eigentlich einen guten Start und eine gute erste und zweite Kurve“, resümiert Vettel im „RTL“-Interview. Dann habe aber das allgemeine Chaos und das enge Feld Auswirkungen auf seine Fahrweise gehabt. „Dann hatte ich nicht mehr wirklich einen Platz, wo ich hinkonnte.“

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Grundsätzlich habe er den Ferrari über das gesamte Rennen nicht vollständig kontrollieren können. „Es war sehr schwer mit dem Auto“, gibt er bei „Sky“ offen zu. „Mal geht's eine Runde, mal nicht - wie auf so einer Rasierklinge. Wenn ich es nicht ganz genau treffe, dann falle ich sofort richtig ab. Und bin dann direkt viel langsamer.“ Zwei Mal war das sogar für den Fernsehzuschauer zu beobachten, als Vettel sich offensichtlich verbremste. So ging dem Deutschen immer wieder wichtige Zeit verloren.

„Ich glaube, es war für alle schwer, aber noch eine Stufe mehr für mich. So hat es sich zumindest angefühlt“, meint Vettel. Das Problem sei dabei jedoch nicht erst im Rennen aufgetaucht. Schon im Qualifying habe er „unheimliche Schwierigkeiten“ gehabt, die Reifen auf Temperatur zu bringen.

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„Das Auto war das gesamte Rennen über sehr schwer zu fahren. Der Grip ist immer sehr plötzlich abgerissen. Es war sehr schwer, Vertrauen aufzubauen.“

Dennoch landete Vettel am Ende auf Rang 10 – und damit auch in den Punkten. Für den 33-Jährigen ein schwacher Trost: „Nein, ich freue mich nicht über einen Punkt. Ich bin nicht hier für einen Punkt.“ (the)

 
 

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