Formel 1: Insider schießt gegen Ferrari – „Das Auto ist nicht nur lahm, sondern auch...“

Formel 1: Nächster Tiefschlag für Vettel und Ferrari.
Formel 1: Nächster Tiefschlag für Vettel und Ferrari.
Foto: imago images/HochZwei

Die Formel 1-Saison von Sebastian Vettel und Ferrari ist verflucht. Beim Heim-GP in Monza erlebte das Ferrari-Debakel jetzt seinen negativen Höhepunkt.

Sowohl Sebastian Vettel, als auch Teamkollegen musste ihren Formel 1-Boliden noch vor Rennende verlassen. Insider Nico Rosberg, der selber noch vor vier Jahren für Mercedes fuhr, watschte Ferrari danach mächtig ab.

Formel 1: Rosberg ätzt gegen Ferrari

Gerade einmal sechs Runden hielt der Ferrari von Sebastian Vettel am Sonntag in Monza durch. Dann meldete der vierfache Weltmeister Bremsprobleme. Es funkte am SF1000, eine Bremsleitung war kaputt gegangen und Vettel musste in Kurve eins gerade aus durch die Styroporwände fahren. An einer anderen Stelle hätte das richtig übel ausgehen können.

In Runde 25 war das Rennen dann auch für Vettels Teamkollege Charles Leclerc beendet. In der berühmten Parabolica verlor der Monegasse die Kontrolle über seine Auto und krachte mit voller Wucht in die Reifenstapel.

Das anschließende Urteil von Nico Rosberg bei RTL war vernichtend: Der Ferrari sei „unfahrbar“, sagte Rosberg, der die Szenen in Monza kaum glauben konnte. „Das Auto ist nicht nur lahm, sondern auch gefährlich.“, sagte er weiter. Beide Unfälle hätten durchaus schlimmer ausgehen können. Zum Glück blieben beide Fahrer unverletzt.

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Vettel ist ratlos

„Ich weiß im Moment auch nicht wirklich weiter. Man denkt: Schlimmer geht nicht mehr, aber schlimmer geht immer dieses Jahr“, wirkte Vettel nach dem Aus in Monza ratlos. Sein letztes Jahr in der Formel 1 bei Ferrari hat er sich sicherlich anders vorgestellt.

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Vettel weiter: „Es ist echt ... ich würde nicht sagen frustrierend, aber es nervt einfach. Mir bleibt nichts anderes übrig als versuchen, irgendwie weiterzumachen, aber im Moment ist der Spaßfaktor mit Sicherheit nicht auf dem Höhepunkt.“

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Vettel will nicht aufgeben

Ans Aufgeben denkt Sebastian Vettel allerdings noch nicht. „Ich versuche meine Aufgabe bis zum Ende des Jahres zu erfüllen. Das fällt mir natürlich nicht so einfach, wenn es gerade so läuft. Dass es uns so hart trifft, dass wir nicht mal mitmachen können, ist schade“, so der Heppenheimer.

Nächster Halt: Mugello

Die Formel 1 bleibt in Italien. Weiter geht es am nächsten Wochenende mit dem Großen Preis der Toskana. Die Motorsport-Serie macht Halt auf Ferraris Teststrecke in Mugello. Sie feiert ihr Debüt in der Formel 1.(fs)

 
 

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