Formel 1: Vettel nach Monza-Debakel völlig verzweifelt – „Schlimmer geht immer“

Sebastian Vettel sprach nach dem Aus in Monza offen über seine Emotionen.
Sebastian Vettel sprach nach dem Aus in Monza offen über seine Emotionen.
Foto: imago images/Motorsport Images

Monza. Ferrari verblüfft in diesem Jahr an jedem Rennwochenende der Formel 1 aufs Neue. Auf ein großes Debakel folgt Sonntag für Sonntag ein noch größeres. In Monza erlebte der italienische Rennstall jetzt sogar ein Doppelaus.

Sebastian Vettel war völlig verzweifelt – und versuchte, sich mit Galgenhumor zu retten.

Formel 1: Verzweifelter Vettel – „Schlimmer geht immer“

Plötzlich wollte Vettels Auto beim GP von Italien nicht mehr so wie sein Pilot. Kurz vor einer Kurve verlor der Ferrari des Deutschen einzelne Teile – kurz darauf versagten die Bremsen. „Ich hatte beim Anbremsen in der ersten Kurve keinen Bremspunkt mehr“, bestätigte Vettel im TV-Interview kurz nach seinem Rennaus. „Ich weiß nicht, warum das Problem da war. Ich hatte dann aber keine Bremsen mehr - zum Glück an der ersten Ecke mit ein bisschen Auslauf.“

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Für Ferrari folgte wenig später der nächste Schock. Auch Leclerc flog aus dem Rennen. Bei dem Monegassen lag es aber wohl nicht am Auto. Er erlaubte sich offenbar einen Fahrfehler und krachte in einen Reifenstapel. Nach dem Doppelaus zeigte sich Vettel verzweifelt. „Ich weiß im Moment nicht weiter“, so der 33-Jährige.

„Man denkt, schlimmer geht nicht mehr, aber schlimmer geht immer dieses Jahr. Es ist echt, ich würde nicht sagen frustrierend, aber es nervt.“ Vettel war um Optimismus bemüht. „Da bleibt nichts anderes übrig als weiterzumachen“, sagte er noch. Doch er musste eingestehen: „Im Moment ist der Spaßfaktor mit Sicherheit nicht auf dem Höhepunkt.“

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Mit Blick auf die Restsaison resignierte Vettel. „Der Drops ist gelutscht. Es wird dieses Jahr in der Hinsicht schwer werden. Nächstes Jahr betrifft es mich ja nicht mehr. Ich versuche, meine Aufgabe dieses Jahr zu erfüllen.“

Am Ende konnte sich der Deutsche nur noch mit Galgenhumor helfen: „Am Dienstag bin ich im Simulator. Das Auto hält wenigstens.“

Abgesehen von der Tatsache, dass bei Ferrari wieder einmal so gut wie alles schieflief, hielt der Italien-GP zahlreiche Überraschungen bereit. Hier geht es zu den Highlights >>> (the)

 
 

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