Formel 1: Sebastian Vettel zu Mercedes? Silberpfeil-Boss redet Klartext

(Noch-)Ferrari-Pilot Sebastian Vettel mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff.
(Noch-)Ferrari-Pilot Sebastian Vettel mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff.
Foto: imago images / DeFodi

Sebastian Vettel steht vor einer der wichtigsten Entscheidungen seiner Karriere. Nach seinem Aus bei Ferrari fragen sich die Fans: Bleibt Vettel der Formel 1 erhalten oder beendet er seine Karriere?

Die möglicherweise letzte Option für Vettel, im Geschäft zu bleiben, wäre wohl ein Wechsel zu Mercedes. Silberpfeil-Boss Toto Wolff spricht jetzt Klartext.

Formel 1: Mercedes-Chef spricht Klartext über Vettel

Wolff bedaure Vettels Abschied von Ferrari. „Es ist schade, dass hier ein bisschen eine Ära zu Ende geht“, so der Mercedes-Teamchef gegenüber der „FAZ“. In den fünf Jahren bei der Scuderia hatte sich Vettel erbitterte Duelle mit Silberpfeil Lewis Hamilton geliefert.

Bis zum Jahresende sind Wolff und Vettel weiter Konkurrenten. Was danach passiert, ließ Wolff offen, verriet nur vielsagend: „Kein gutes Team wird es einfach ignorieren, wenn ein vierfacher Weltmeister plötzlich auf dem Transfermarkt auftaucht.“ Eine Bestätigung, dass sich Mercedes immerhin mit der Personalie Vettel befasst.

Was das letztendlich bedeutet, wird sich zeigen. Wolff ist jedenfalls voll des Lobes für den Deutschen. „Sein Wort hat Gewicht in der Formel 1. Er ist auch ein bisschen so etwas wie ein Gegenpol zu der Generation der jungen Wilden, die seit ein paar Jahren in den Sport strebt.“

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Doch bevor ernsthaft über einen Vettel-Wechsel zu Mercedes nachgedacht werden könnte, müsse sich der Rennstall erst einmal um seine derzeitigen Piloten kümmern. „Für uns stellt sich die Frage, was wir mit George Russell machen. Das ist eine Option“, so Wolff. „Dann kommt auch eine Sebastian-Vettel-Variante dazu. Aber das ist nicht die allererste Agenda, weil wir uns auf unseren eigenen Fahrerkader konzentrieren müssen.“

Ohnehin habe Vettel selbst bei seiner Karriereentscheidung „alle Fäden in der Hand“. Wolff betonte: „Als Mercedes-Team wollen wir die besten Autos bauen und dafür die besten Fahrer haben, dabei spielt die Herkunft keine Rolle.“ (the)

 
 

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