Formel 1: Sebastian Vettel zu Mercedes? Jetzt redet Wolff Klartext

Foto: imago images/Thomas Melzer

Wie geht es in der Formel 1 für Sebastian Vettel weiter?

Diese Frage stellen sich derzeit Millionen deutsche Motorsport-Fans. Wird Sebastian Vettel nach dem Aus bei Ferrari seine Karriere in der Formel 1 beenden? Oder geht der viermalige Weltmeister in der kommenden Saison bei einem anderen Rennstall an den Start.

Formel 1: Wolff redet Klartext in Sachen Vettel

Zuletzt mehrten sich die Gerüchte, wonach Vettel zu Mercedes wechseln könne. Teamchef Toto Wolff schloss Vertragsverhandlungen allerdings vorerst aus. „Wir stehen loyal zu unseren jetzigen Fahrern und wollen nicht in Verhandlungen treten zu einem Zeitpunkt, in dem die Saison noch nicht mal losgegangen ist“, sagte Wolff im Interview mit RTL: „Erst dann wird man über den Tellerrand schauen und bewerten, was es für Möglichkeiten gibt.“

Der 32 Jahre alte Vettel wird die Scuderia Ende 2020 nach sechs Jahren verlassen. Seine Zukunft ist noch offen. „Aus deutscher Sicht wäre das eine tolle Sache, aber wir müssen unserer Linie treu bleiben und Loyalität ist etwas, das wichtig ist und einen Teil unserer Werte darstellt“, sagte der Österreicher Wolff über einen möglichen Wechsel zu den Silberpfeilen im kommenden Jahr. Bei Mercedes laufen auch die Verträge von Weltmeister Lewis Hamilton (35) und Vize Valtteri Bottas (30) aus. Zunächst solle mit beiden Piloten gesprochen werden.

------------------

Formel 1: Top-News

------------------

Wolff adelt Vettel

Der 48 Jahre alte Wolff zeigte sich außerdem verwundert darüber, dass Rennställe wie Ferrari oder McLaren sich während der Corona-Pause schon so früh auf die Fahrer für die kommende Saison festgelegt haben. Er nannte diesen Schritt „einigermaßen überraschend, weil es dir ein ganzes Jahr lang Kopfschmerzen bereiten wird“.

Den Heppenheimer Vettel würdigte er hingegen erneut: „Ich kenne ihn als Mensch und da ist er sehr gradlinig und vertritt ähnliche Werte, wie auch ich sie habe. Als Sportler ist er ein vierfacher Weltmeister, da muss man über Leistung nicht mehr diskutieren.“ (dhe/dpa)

 
 

EURE FAVORITEN