Formel 1: Großer Bluff von Sebastian Vettel? Was ein Unsinn!

Kann Sebastian Vettel sich bei Ferrari in der Formel 1 wieder zurückkämpfen?
Kann Sebastian Vettel sich bei Ferrari in der Formel 1 wieder zurückkämpfen?
Foto: imago images / HochZwei

Nach den Testfahrten in der Formel 1 gibt es für die Fans nur ein Thema: das erschreckend schwache Ferrari-Team um Sebastian Vettel.

Eigentlich wollte die Scuderia nach der verkorksten Vorsaison in diesem Jahr in der Formel 1 gewaltig durchstarten und wieder um den WM-Titel kämpfen. Stattdessen heißt es für Sebastian Vettel und Ferrari erneut: Pleiten, Pech und Pannen.

Formel 1: Sebastian Vettel und Ferrari im Chaos

Erst fehlte Vettel bei den Tests in Barcelona krankheitsbedingt, dann fuhr sein Teamkollege Charles Leclerc erschreckend schwache Zeiten, und als Vettel endlich auf die Strecke durfte, gab’s einen Motorschaden.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto schockierte die Fans mit einer schonungslosen Analyse, als er nach den schwachen Vorstellungen bei den Testfahrten meinte: „Ich bin nicht ansatzweise so zuversichtlich wie vor der letzten Saison. Wir machen uns große Sorgen. Denn die anderen sind deutlich schneller als wir. Und wir sind nicht so schnell wie wir es gerne wären.“

Binotto schwenkt bereits die weiße Fahne – zumindest im Hinblick auf die ersten Rennen der Saison: „Die Saison dauert sehr lange. Es sind 22 Rennen. Da haben wir viel Zeit, um uns wieder ranzukämpfen.“

Alles nur ein Bluff?

Viele Fans und Experten glauben, dass hinter dem Schwächeln eine Taktik steckt. Diesen Vermutungen zufolge wolle Ferrari die Konkurrenz in Sicherheit wähnen, um dann zum Saisonauftakt in Australien am 15. März völlig überraschend zurückzuschlagen.

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In den sozialen Netzwerken spekulieren die Fans eifrig. Einige sind felsenfest davon überzeugt, dass die Ferrari-Krise zu Saisonbeginn nur eine Show ist.

Tests viel zu wichtig

Doch solche Überlegungen sind von der Realität meilenweit entfernt. Die Testfahrten sind für jeden Rennstall viel zu wichtig, als dass ein Team es sich erlauben könne, dort absichtlich schlechte Leistungen abzuliefern. Bei den Tests geht es für die Mannschaften darum, die „theoretischen“ Werte aus den Werkstätten und Simulatoren mit den „praktischen“ Werten auf der Strecke zu vergleichen.

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Auch Scuderia-Teamchef Binotto beteuerte, dass es sich wirklich nicht um einen Bluff handelt. Vieles deutet darauf hin, dass Ferrari tatsächlich in einer großen Krise steckt. Wie groß diese Krise tatsächlich ist, wird das erste Rennen in Australien am 15. März zeigen.

 
 

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