Formel 1: Ferrari-Zoff kurz vor Saisonstart – Sebastian Vettel wird deutlich

Formel 1: Droht neuer Streit zwischen Ferrari und Sebastian Vettel?
Formel 1: Droht neuer Streit zwischen Ferrari und Sebastian Vettel?
Foto: imago images/Eibner

Bei Ferrari droht der ganz große Zoff vor dem Start der Formel 1. Dass Sebastian Vettel den Rennstall am Ende der Saison verlassen wird, ist seit Wochen bekannt.

Doch nun bringt der Deutsche ganz neue Details ans Licht, die für mächtigen Wirbel sorgen.

Formel 1: Vettel ohne sein Wissen abgesägt?

Die neusten Aussagen von Sebastian Vettel sorgen für Aufsehen in der Formel 1. Der Noch-Ferrari-Pilot sprach über den Saisonstart, den vermeintlichen Nachteil der Ferraris, die Rivalität mit Charles Leclerc und offenbarte ungeahnte Details bezüglich seiner Vertragssituation.

„Es ist schwierig zu sagen, wie das Jahr wird, weil wir nicht wissen, was für eine Saison das wird“, gab Vettel zu Protokoll. Der Fakt, dass Ferrari, anders als viele andere Teams, in Spielberg keine Updates für das Auto einsetzen werde, helfe dabei ebenfalls nicht. „Wir wissen nicht, wie konkurrenzfähig wir sein werden“, sagte Vettel.

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Der Große Preis von Österreich:

  • Freitag, 3. Juli
    11 Uhr: 1. Freies Training
    15 Uhr: 2. Freies Training
  • Samstag, 4. Juli
    12 Uhr: 3. Freies Training
    15 Uhr: Qualifying
  • Sonntag, 5. Juli
    15.10 Uhr: Österreich GP

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Angesprochen auf seinen auslaufenden Vertrag wurde der Heppenheimer dann überraschend deutlich. „Wir hatten nie eine Diskussion. Es lag nie ein Angebot auf dem Tisch“, offenbarte Vettel. Bisher hatte Ferrari stets bekundet, dass man sich nicht auf eine Verlängerung hatte einigen können. Die Trennung sei eine gemeinsame Entscheidung gewesen.

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Als er von seinem Aus erfahren habe, sei das ein Schock gewesen, sagte Vettel gegenüber RTL. „Das kam sehr überraschend, weil die Kommunikation davor das Gegenteil war“, wird er deutlich. Bisher ist unbekannt, ob und wo Vettel im kommenden Jahr in der Formel 1 fährt.

Vettel will gesunde Rivalität mit Leclerc

Ob diese Entscheidung nun Auswirkungen auf Vettels Verhalten auf der Strecke hat? Sein Kollege Charles Leclerc ist der designierte Nummer-1-Fahrer bei der Scuderia. Wird Vettel ihn unterstützen oder sich im Rennen gegen ihn stellen?

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„Wenn es zu der Situation kommt“, stellt Vettel klar, „denke ich kann man von beiden Fahrern erwarten, dass sie sich gegenseitig helfen. Das hat nichts damit zu tun, dass mein Vertrag ausläuft und ich das Team verlassen werde.“ Ein Freifahrtschein für Leclerc sei das aber nicht.

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Natürlich fahre man auch für sich selbst, gab sich Vettel angriffslustig. „Ich werde Charles‘ Leben auf der Strecke nicht einfacher machen, indem ich ihm nur winke.“ Selbst wenn die Ferraris am Ende nicht vorne mitfahren sollten, so dürfen sich die Fans doch immerhin auf ein umkämpftes internes Ferrari-Duell einstellen. (mh)

 
 

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