Formel 1: Rücktritt von Sebastian Vettel? „Absolute Katastrophe!“

Hans-Joachim Stuck kann sich gut vorstellen, dass Sebastian Vettel in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel 1 an den Start geht.
Hans-Joachim Stuck kann sich gut vorstellen, dass Sebastian Vettel in der kommenden Saison nicht mehr in der Formel 1 an den Start geht.
Foto: imago images/Kolvenbach

Das Aus von Sebastian Vettel bei Ferrari könnte in der Formel 1 noch weitreichende Folgen haben.

Zwei Motorsport-Legenden können sich gut vorstellen, dass das Ende von Sebastian Vettel bei Ferrari gleichzeitig ein Ende von Vettel in der Formel 1 bedeutet.

Formel 1: Sebastian Vettel vor Karriereende?

„Ich kann mir vorstellen, dass er ein Sieger-Auto will“, sagte der ehemalige deutsche Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck bei ServusTV: „Er wird sich nicht in ein zweitklassiges Auto setzen. Und so viele Möglichkeiten hat er dann nicht.“

Auch der frühere österreichische Formel-1-Star Karl Wendlinger meinte: „Vettel ist viermaliger Weltmeister in der Formel 1. Für ihn kommen nur die drei Topteams in Frage. Aber Mercedes und Red Bull sind komplett besetzt. Dort wird er wohl keinen Platz kriegen.“

Daher sei ein Rücktritt von Vettel wahrscheinlich, findet Stuck. „Er hat drei Kinder, und er war jetzt lange zuhause und hat dort das Familienleben genossen“, sagte der 69-Jährige: „Vettel ist auch nicht so ein Renntier wie Fernando Alonso, der alles macht, damit er ins Rennauto kommt.“

Stuck weiter: „Wenn Vettel vernünftig darüber nachdenkt und keine Alternative hat, dann ist für mich die Chance sehr groß, dass er aufhört.“

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Formel 1 ohne deutsche Piloten?

In diesem Fall würde den deutschen Fans ein Horror-Szenario drohen. Zum ersten Mal seit 1990 gäbe es dann womöglich keinen deutschen Piloten in der Formel 1. „Das wäre eine absolute Katastrophe“, so Stuck.

Der ehemalige DTM-Champion glaubt aber gleichzeitig an die Rückkehr eines anderen Deutschen in die Königsklasse. „Nico Hülkenberg hat noch keinen Platz in der Formel 1. Er hätte aber einen verdient. Dass er keinen Formel-1-Sitz hat, ist für mich unverständlich.“

Hülkenberg hatte nach seinem Aus bei Renault zum Ende der vergangenen Saison kein anderes Cockpit für diese Saison gefunden. Das könne sich laut Stuck aber schon bald wieder ändern. „Ich kenne Nico noch aus gemeinsamen Porsche-Zeiten. Er ist ein ganz toller junger Mann, der wirklich Gas gibt und alles kann.“ (dhe)

 
 

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