Formel 1: Corona-Schock bei Sebastian Vettel und Ferrari – DAS wird zum Riesen-Problem der Scuderia

In der Formel 1 ging das Jahr 2020 für Sebastian Vettel und Ferrari alles andere als gut los.
In der Formel 1 ging das Jahr 2020 für Sebastian Vettel und Ferrari alles andere als gut los.
Foto: imago images/Independent Photo Agency

Für Sebastian Vettel und Ferrari ging das Jahr 2020 in der Formel 1 so chaotisch los wie das Jahr 2019 zu Ende gegangen war. Teamchef Mattia Binotto setzt nun einen drauf und erklärte, was kein Fan hören will. Aber eins nach dem anderen.

Als die Teams der Formel 1 vor dem großen Ausbruch des Coronavirus ihre ersten Testfahrten absolvierten, versank Ferrari erneut im Chaos. Eigentlich hatten Sebastian Vettel und seine Teamkollegen geplant, die verkorkste Vorsaison hinter sich zu lassen. Doch bei der Scuderia ging es munter weiter mit Pleiten, Pech und Pannen.

Formel 1: Vettel und Ferrari im Chaos

Erst fehlte Vettel krankheitsbedingt, dann fuhr sein Teamkollege Charles Leclerc erschreckend schwache Zeiten. Und als Vettel dann endlich hinters Cockpit steigen durfte, streikte sein Wagen mit einem Motorschaden.

Ferrari lag vor dem ursprünglichen Beginn der Saison noch weiter hinter der Konkurrenz als im Vorjahr. Dann legte das Coronavirus die Formel 1 lahm, und manch ein Fan glaubte, dass Ferrari der große Nutznießer der Krise werden könnte. Das Argument hinter der Vermutung: Ferrari könne die Zeit während der Pause nutzen, um am Wagen zu arbeiten.

Ferrari kann nicht am Wagen arbeiten

Doch Teamchef Binotto stellte nun klar, dass dies nicht möglich ist. Das Problem: Das Hauptwerk von Ferrari in Maranello liegt im Zentrum der Region in Italien, die so schlimm vom Coronavirus betroffen ist. Menschen dürfen dort nur noch unter strengsten Auflagen ein- und ausreisen. Für Ferrari besteht daher momentan nicht die Möglichkeit, dort am Auto zu arbeiten.

„Es gibt sehr viele Regulierungen und Verbote, um die weitere Verbreitung des Coronavirus so gering wie möglich zu halten“, erklärt Binotto auf der Homepage der Formel 1: „Bevor wir weiterarbeiten können, müssen wir zunächst abwarten.“

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„Es gibt bis jetzt kein Upgrade“

Der 50-Jährige weiter: „Erst wenn die Voraussetzungen geschaffen sind, dass das Virus sich nicht weiter verbreitet, können wir weiterarbeiten. Und erst dann können wir sagen, was wir beim ersten Rennen der Saison für ein Auto auf die Strecke bringen können.“

Schon die Anreise zum später abgesagten Saisonauftakt in Australien war für Ferrari eine riesige Hürde. „Wir hatten es irgendwie nach Melbourne geschafft“, so Binotto: „Das war nicht einfach, weil wir unsere Reisepläne komplett über den Haufen werfen mussten.“

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Binotto unterstreicht erneut: „Die Autos, die wir nach Melbourne mitgebracht hatten, waren die Autos, mit denen wir die letzten Tests durchführen konnten. Daher gibt’s bis jetzt kein Upgrade.“

Gleichzeitig stellt der Schweizer klar: „Tests sind Tests. Wir müssen die ersten drei Saisonrennen abwarten, um zu wissen, wo wir wirklich stehen.“ (dhe)

 
 

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