Formel 1: Vettel und Ferrari geschockt – droht jetzt auch noch der ganz große Ärger?

In der Formel 1 könnte Sebastian Vettel und Ferrari erneut großer Ärger blühen. Renault-Chef Abiteboul (r.) lässt nicht locker.
In der Formel 1 könnte Sebastian Vettel und Ferrari erneut großer Ärger blühen. Renault-Chef Abiteboul (r.) lässt nicht locker.
Foto: imago images/HochZwei

In der Formel 1 folgt für Sebastian Vettel und Ferrari eine Hiobsbotschaft auf die nächste. Nun bahnt sich eine weitere schlechte Nachricht an – eine richtig schlechte.

Die letzte Saison in der Formel 1 ein Graus, die Konkurrenz enteilt, das Werk wegen Corona geschlossen, die Trennung vor Augen – Grund zum Optimismus müssen Vettel und Ferrari derzeit mit der Lupe suchen.

Zur Unzeit wird jetzt ein altes, aber großes Fass wieder aufgemacht. Renault-Manager Cyril Abiteboul stellt klar: Beim Ferrari-Gate ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!

Formel 1: Ferrari-Gate für Renault-Chef noch nicht abgeschlossen

2019 wurden Betrugsvorwürfe gegen Ferrari laut. Dem italienischen Rennstall wurde vorgeworfen, in der Saison einen regelwidrigen Motor eingesetzt zu haben. Als bei ersten FIA-Tests die Motoren plötzlich deutlich weniger Leistung zeigte, gab es eine eingehende Untersuchung.

Zum Entsetzen der Konkurrenz hatte der Motorsport-Weltverband FIA anschließend erklärt, man habe sich dahingehend mit dem Team „geeinigt“. Eine genauere Erklärung blieb aus, die Strafen weitestgehend unter Verschluss. Für Mercedes, Renault und Co ein Skandal! (Hier mehr Details zum Ferrari-Gate >>)

FIA und Ferrari schweigen, Abiteboul lässt nicht locker

Seither schweigen FIA und Ferrari das Thema tot – doch der Renault-Chef will mehr wissen. „Es ist Vergangenheit, aber wir sollten es irgendwann noch einmal angehen“, fordert Abiteboul gegenüber „formula1.com“.

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„Wir möchten herausfinden, was das Problem war, und sicherstellen, dass wir uns von ähnlichen Legalitätsfragezeichen fernhalten“, erklärt der Chef des französischen Formel-1-Rennstalls, mit dessen Motor Sebastian Vettel im Red Bull viermal Weltmeister wurde.

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Renault-Teamchef Cyril Abiteboul will Aufklärung

„Ich denke, es macht nur Sinn, wenn die Vorschriften und die Entscheidungen für alle Teilnehmer klar sind – darum bitten wir“, so Abiteboul gegenüber „formula1.com“ weiter.

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Für Vettel und Ferrari ein äußerst heikles Thema. Wir der Prozess um das Ferrari-Gate wieder aufgemacht, drohen drakonische Strafen.

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Sogar eine komplette nachträgliche Disqualifikation in der Formel 1, verbunden mit einem Verlust aller Rennsiege und Podestplätze und den damit einhergehenden Millionen-Prämien, wären nicht ausgeschlossen. (dso)

 
 

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