Formel 1: Sebastian Vettel von Ferrari bitter enttäuscht – „Unter normalen Umständen...“

Formel 1: Sebastian Vettel ist mit seinem Ferrari nicht zufrieden.
Formel 1: Sebastian Vettel ist mit seinem Ferrari nicht zufrieden.
Foto: HOCH ZWEI/Pool/AP

Der Saisonstart in der Formel 1 war für Sebastian Vettel ein Wochenende zum Vergessen.

Nach dem verpatzten Qualifying lief auch das Rennen am Sonntag nicht besser für den Formel-1-Piloten. Große Schuld daran gibt Sebastian Vettel dem neuen Ferrari.

Formel 1: Sebastian Vettel mit neuem Auto unzufrieden

„Ich hatte heute unheimlich Mühe, das Auto auf der Strecke zu halten. Es war ein sehr schweres Rennen. Ich weiß nicht wieso“, gestand Sebastian Vettel nach dem Rennen. Sein Auftritt in Spielberg war nicht von Erfolg gekrönt.

Am Samstag im Qualifying leistete sich Sebastian Vettel die erste Blamage. Aus in Q2 bedeutete für den Ferrari-Fahrer nur Startplatz 11. Im Rennen konnte er sich immerhin etwas verbessern, schoss sich dann aber durch ein übermotiviertes Manöver selbst ab. Dank der vielen Ausfälle bedeutete das am Ende immerhin noch Rang 10.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Gehversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf bisher jedoch verwehrt.
  • 2020 ist sein letztes Jahr im Ferrari, seine Zukunft ist ungewiss.

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Zu seinem Dreher sagte er: „Ich bin froh, dass ich mich nur einmal gedreht habe. Es war sehr schwierig und wurde recht eng. Ich denke, es war Carlos oder einer der McLaren, der in die Kurve einbog. Ich war am Limit, weil ich einfach so nah wie möglich dran sein wollte, und verlor das Heck. Aber das ist heute ehrlicherweise ein paar Mal passiert. Von daher bin ich wie gesagt froh, dass es nur einmal passiert ist.“

Es wird in Vettels Aussagen deutlich: Mit dem Auto ist der 33-Jährige überhaupt nicht zufrieden. „Das Auto war einfach sehr schwer zu fahren. Wir haben das ganze Wochenende, oder seit gestern, Frontflügel rausgenommen, versucht, irgendwie Stabilität auf die Hinterachse zu bekommen. Das ist uns bis zum Schluss nicht gelungen“, so Vettel.

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Vettel spricht Klartext: „Vorne können wir nicht viel mitreden“

Sein Teamkollege Charles Leclerc kam mit den Umständen besser zurecht. Von Startplatz 7 kämpfte er sich im Rennen bis auf den zweiten Rang vor und machte damit die Probleme von Ferrari zumindest für einen Moment vergessen.

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Endergebnis von Spielberg

  1. Valtteri Bottas (Mercedes)
  2. Charles Leclerc (Ferrari)
  3. Lando Norris (Mclaren)
  4. Lewis Hamilton (Mercedes)
  5. Carlos Sainz (McLaren)
  6. Sergio Perez (Racing Point)
  7. Pierre Gasly (Alpha Tauri)
  8. Esteban Ocon (Renault)
  9. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo)
  10. Sebastian Vettel (Ferrari)
  11. Nicholas Latifi (Williams)

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Die Realität sieht aber wohl anders aus: „Vorne können wir im Moment nicht viel mitreden. Ich denke, das heutige Rennen war sehr chaotisch. Aber ich glaube, unter normalen Umständen ist der fünfte, sechste, siebte Platz das, was in uns steckt“, schätzt Sebastian Vettel.

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Die Formel 1 geht schon am nächsten Wochenende auf der gleichen Strecke weiter. Die Königsklasse des Motorsports gastiert aufgrund der Corona-Pandemie gleich zwei Mal. Ein erstes Update für den Ferrari gibt es erst danach.

 
 

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