Formel 1: Vettel-Wechsel sorgt für Wirbel – mit IHM trauern die Fans

Formel 1: Sebastian Vettel mit seinem Vorgänger Sergio Perez.
Formel 1: Sebastian Vettel mit seinem Vorgänger Sergio Perez.
Foto: imago images/Motorsport Images

Die Formel 1 macht Halt in Mugello, Ferrari bestreitet seinen 1000. Grand-Prix doch der Fokus des Wochenendes liegt eindeutig auf Sebastian Vettel. Mit der offiziellen Ankündigung, dass er im kommenden Jahr für Aston Martin fahren wird, hat er ein Beben ausgelöst.

Nach seinen Erfolglos-Jahren im Ferrari will er nochmal vorne in der Formel 1 angreifen. Doch das Ganze hat auch seine Schattenseiten. Mit einem Fahrer haben die Fans besonders viel Mitleid.

Formel 1: Perez wird einfach vor die Tür gesetzt

Sergio Perez spielt wohl die traurigste Rolle in der ganzen Situation um Sebastian Vettel und Aston Martin. Der Mexikaner muss seinen Platz bei dem Rennstall zum Ende des Jahres räumen. Dass seine Zeit bei dem Team endet hatte er bereits am Mittwoch angekündigt.

Doch auf der Fahrer-Pressekonferenz einen Tag später wurde deutlich, dass diese Trennung zu Gunsten Vettels nicht ganz sauber abgelaufen sein kann. Ein sichtlich enttäuschter Perez sprach davon, von Teamchef Lawrence Stroll persönlich in einem Anruf mitgeteilt bekommen zu haben, dass seine Zeit bei den Briten abgelaufen sei.

Nach sieben Jahren mit Racing Point (ehemals Force India) wird der 30-Jährige einfach vor die Tür gesetzt. Obwohl er noch einen Vertrag bis 2022 hatte und er eigentlich als der bessere der beiden Racing-Point-Fahrer angesehen wird. Doch sein Kollege ist mit Lance Stroll nun mal der Sohn von Teambesitzer Lawrence.

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Auch bemängelt Perez, dass er vom Team falsche Signale bekommen habe, davon ausgegangen sei, dass man mit ihm weitermachen wollte. Die Reaktionen der Fans zeigen, dass sie mit dem Verhalten Racing Points seitens ihres langjährigen Fahrers nicht einverstanden sind und werfen dem Team Undankbarkeit vor.

Auch Verstappen springt Perez zur Seite

Alleine mit ihrem Eindruck sind die Formel-1-Fans damit nicht. Auch bei Red-Bull-Pilot Max Verstappen stößt die Entscheidung Perez zu feuern auf Unverständnis. „Ich glaube nicht, dass Pérez viel langsamer wäre“, erklärte der Niederländer, stellte jedoch auch klar: „Letztendlich wird es davon abhängen, wie gut das Auto ist.“

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Mit dem Wechsel von Vettel sind nun zwölf Cockpits für die kommende Saison fest vergeben. Einzig Alfa Romeo, Alpha Tauri und Haas haben noch keine Fahrer für das kommende Jahr bestätigt. (mh)

 
 

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