Formel 1: Ferrari stinksauer! Vettel und Aston Martin finden Schlupfloch – droht jetzt der große Krach?

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere
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Nach der Saison wechselt Sebastian Vettel zu Aston Martin. Doch kommt es schon vorher in der Formel 1 zum großen Krach?

Aston Martin bereitet sich schon fleißig auf die Saison 2021 vor und hat im Regelwerk ein Schlupfloch gefunden, um das eigene Auto zu verbessern. Das macht anderen Teams aus der Formel 1 extrem sauer – besonders Ferrari.

Formel 1: Aston Martin kann Teile von Mercedes übernehmen

Mit Aston Martin will Sebastian Vettel nach desolaten Jahren endlich wieder vorne angreifen. Schon jetzt gehört das Racing-Point-Team, welches zu kommenden Saison von den Briten übernommen wird, zu den stärkeren Teams in der Formel 1.

Das liegt mutmaßlich auch daran, dass Racing Point Kunde von Branchenprimus Mercedes ist und einige Teile des Autos beim Weltmeisterteam einkauft. Genau dieser Punkt sorgt nun aber für große Diskussionen.

Um Kosten während der Corona-Pandemie zu sparen, ist es den Teams nur beschränkt möglich, das Fahrgestell ihres Autos weiter zu entwickeln. Die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sind über eine „Token-Regelung“ festgelegt.

37 Bereiche, die am Auto verbessert werden dürfen, erhalten eine Einteilung in ein bzw. zwei Token. Den Teams ist es lediglich im Umfang von insgesamt zwei Token erlaubt, das Auto zu upgraden. Jedoch gilt diese Regel nicht für alle.

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Ausgenommen davon sind Teams, die in dieser Saison noch Teile von anderen Teams aus 2019 benutzen. So ist es auch bei Racing Point/Aston Martin. Daher ist es dem zukünftigen Rennstall von Vettel erlaubt, zur kommenden Saison, die gesamten 2020-Teile von Mercedes einzukaufen.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Gehversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf jedoch verwehrt.

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In einer Zeit, in der die Teams ihre Boliden nur sehr eingeschränkt entwickeln dürfen, ist das für Vettel und Aston Martin ein enormer Sprung nach vorne.

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Ferrari tobt

Das kommt allen voran bei Ferrari überhaupt nicht gut an. Die Scuderia, die in diesem Jahr ohnehin nur hinterher fährt, dürfte damit im nächsten Jahr noch weiter zurück liegen. „Es ist unfair, denn die Token-Regelung sollte für alle gelten“, poltert Teamchef Mattia Binotto.

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„Wir dürfen nur zwei Token verwenden, während es Teams gibt, die ihr komplettes Paket von 2019 auf 2020 aufrüsten können“, bemängelt er die Chancen-Ungleichheit. Vettel wird es egal sein, was sein Noch-Chef denkt. Für ihn kann es mit dem neuen Team nur besser werden.

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Ferrari und Vettel mit einer Abschluss-Saison zum Vergessen

Die Saison 2020 – offiziell die letzte im roten Boliden – ist zugleich Vettels schlimmste Ferrari-Saison. Der Motor des italienischen Rennstalls kann mit der Konkurrenz nicht mithalten, der deutsche Pilot selbst macht unerklärliche Fehler und immer wieder gibt es Stunk im Team. (mh)

 
 

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