Formel 1: Ferrari-Krise immer schlimmer – jetzt droht sogar DAS!

Formel 1: Ferrari steckt tief in der Krise!
Formel 1: Ferrari steckt tief in der Krise!
Foto: imago images / HochZwei

Die Krise von Ferrari in der Formel 1 wird immer schlimmer.

Die Scuderia Ferrari hat ihre Spitzenposition in der Formel 1 verloren, das einstige Siegerteam ist im Mittelmaß verschwunden. Die dramatische Entwicklung hat aber nicht nur Auswirkungen auf Ferrari, sondern auch auf die Kundenteams!

Formel 1: Verlässt Hass das Ferrari-Universum?

Die Krise von Ferrari trifft nicht nur den Traditionsrennstall. Mit Alfa Romeo und Haas beziehen gleich zwei Teams den Motor und andere Teile von Ferrari. Bedeutet im Umkehrschluss also: Alfa Romeo und Haas haben noch weniger Chancen als Ferrari.

Die beiden Ferrari-Kundenteams fahren in der Formel 1 nur hinterher und müssen sich mit Williams messen. Dem Team, das in der vergangenen Saison die letzten beiden Plätze gebucht hatte und mit Abstand das Schlechteste war.

Diese Entwicklung sorgt natürlich auch bei Haas für schlechte Laune. Teamchef Günther Steiner sagte im AvD Motorsport Magazin auf Sport 1: „Wie wir jetzt fahren, das ist nicht schön - milde ausgedrückt. Wir können mit dem Mittelfeld nicht mithalten und fahren jetzt hinten rum, was bestimmt keinen Spaß macht.“

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Es wäre sogar möglich, dass Haas die Kooperation mit Ferrari auflöst. McLaren wechselt in der kommenden Saison zu Mercedes-Motoren, damit hätte Renault kein Kundenteam mehr und es wäre Platz für Haas. Steiner meint, dass der Hersteller auch bereit wäre, Motoren an sie abzugeben.

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Mit diesen Motoren fahren die Teams 2021

  • Mercedes: Mercedes AMG, McLaren, Racing Point/Aston Martin, Williams
  • Ferrari: Ferrari, Alfa Romeo, Haas
  • Renault: Renault
  • Honda*: Red Bull, Alpha Tauri

*scheidet nach der Saison 2021 aus

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Steiner schließt Motor-Wechsel aus

Allerdings schließt der 55-Jährige einen Wechsel aktuell jedoch klar aus: „Wir bekommen auch andere Teile von Ferrari. Daher ist es schwierig, so einen Partner zu finden. Vor allem mit Hinblick auf die anstehenden Regeländerungen ist es sehr schwierig, so einen Wechsel zu vollziehen.“

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Ohnehin sieht er auch viel Positives in der Zusammenarbeit mit Ferrari. „Ohne Ferrari wären wir nicht in die F1 gekommen, daher müssen wir jetzt etwas Geduld haben. Sie durchleben gerade eine Zeit, wo es nicht so gut läuft“, so Steiner, der mit Ferrari-Teamchef Mattia Binotto schon lange befreundet ist. (fs)

 
 

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