Formel 1: Dramatische Worte von Grosjean nach seinem Horror-Crash – „Ich sah den Tod kommen“

Formel 1: Romain Grosjean kam aus diesem Feuer mit ein paar Verbrennungen davon.
Formel 1: Romain Grosjean kam aus diesem Feuer mit ein paar Verbrennungen davon.
Foto: imago images/HochZwei

Diese Bilder werden in der Formel 1 so schnell nicht in Vergessenheit geraten!

Am Wochenende crashte Romain Grosjean mit seinem Formel-1-Boliden in die Leitplanke. Sofort ging der Wagen in Flammen auf – nun spricht der Franzose über die dramatischen Sekunden im Feuer und welche Gedanken ihm dabei durch den Kopf gingen.

Formel 1: Grosjean dachte an seine Kinder

Kurz nach dem Start des Formel 1-Rennens war Grosjean am Ende des Feldes mit Daniil Kvyat kollidiert und anschließend ungebremst in die Leitplanke geknallt. Sein Haas wurde dabei in zwei Teile gerissen und ging in Flammen auf.

Nach quälenden Sekunden konnte sich der 34-Jährige Pilot selbstständig aus dem Wrack befreien und stolperte aus dem Feuer, ehe die medizinischen Helfer bei ihm waren und sich um ihn kümmerten. Auch wenn mittlerweile klar ist, dass Grosjean glimpflich davon gekommen ist, ging es ihm im Moment des Unfalls ganz anders, wie er nun verrät.

Noch während er in seinem zerstörten Cockpit saß, gingen dem Unfall-Fahrer zahlreiche Gedanken durch den Kopf. „Ich habe über viele Dinge nachgedacht, einschließlich Niki Lauda, ​​und ich dachte, dass es nicht möglich ist, so zu enden, nicht jetzt“, beschreibt er gegenüber dem französischen Sender „TF1“.

Auch an seine Kinder habe er gedacht und dadurch letztendlich die Kraft gefunden, sich selbst zu befreien: „Für meine Kinder sagte ich mir, dass ich hier raus muss. Also habe ich meine Hände ins Feuer gestreckt und die Flammen deutlich gespürt.“

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Wie durch ein Wunder trug Grosjean lediglich ein paar Verbrennungen an den Handgelenken davon. Auch wenn er zunächst im Krankenhaus bleibt, könnte er schon zum Saisonfinale wieder im Cockpit sitzen.

Formel 1: Grosjean denkt an psychologische Hilfe

Doch auch wenn es ihm körperlich soweit in Ordnung geht, wird der Haas-Pilot diesen Moment nicht aus seinem Gedächtnis streichen können. Um das zu verarbeiten, will er Hilfe in Anspruch nehmen: „Ich glaube, dass psychologische Arbeit notwendig sein wird. Ich habe den Tod kommen sehen.“

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Natürlich war der Unfall auch bei den anderen Fahrern der Formel 1 das bestimmende Thema. Warum sich Sebastian Vettel und einige seiner Kollegen über die Fernsehübertragung echauffierten, liest du hier >>> (mh)

 
 

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