Formel 1: Irrer Plan – diese Revolution würde ALLES ändern

In der Formel 1 findet ein verrückt klingender Plan Befürworter. Kommt es zur großen Revolution?
In der Formel 1 findet ein verrückt klingender Plan Befürworter. Kommt es zur großen Revolution?
Foto: imago images/Motorsport Images

Im Motorsport überstrahlt die Formel 1 alles – und muss sich dennoch Gedanken um die Zukunft machen. Kommt es zu einer spektakulären Fusion?

Auch im Spitzen-Rennsport geht der Trend zur Nachhaltigkeit. Die Formel E, die erste Rennserie mit rein elektrobetriebenen Boliden, ist auf dem Vormarsch.

Wird sie zur Konkurrenz für die Formel 1? Oder wird sie etwa mit der Königsklasse verschmelzen?

Formel 1: Fusion mit der Formel E? Verrückte Idee findet prominenten Befürworter

Ein Szenario, das für viele Motorsportfans unvorstellbar ist, nimmt nun erste Züge an. Alejandro Agag, Gründer der Formel E und Vorsitzender der FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft, spricht nun offen über eine Fusion mit der Formel 1 – und der Gedanke stößt zumindest bei Mercedes F1 auf Gegenliebe.

Formel-E-Gründer: „Die Formel 1 muss elektrisch werden“

„Die Formel 1 muss elektrisch werden“, sagt Agag in aller Deutlichkeit. „Mit Blick auf das Prestige und Publikum ist die Formel E inzwischen ganz anders als die Formel 1. Ich denke aber immer noch, dass die Zukunft in einem Zusammenschluss zwischen beiden Serien liegt.“

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Eine Fusion von Formel 1 und Formel E? Im Motorsport wäre das nicht weniger als eine Revolution und würde alles verändern.

Der Clou: Einfach elektrisch werden darf die Formel 1 nicht. Die Exklusivrechte für Autorennen mit vollelektrischen Einsitzern hat die Formel E sich bis zum Jahr 2040 gesichert. Will die Formel 1 nicht 19 Jahre warten, scheint ein Zusammenschluss die einzige Möglichkeit.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff: „Ich halte das für eine super Sache“

Und siehe da: Der verrückt klingende Plan findet Befürworter. Für Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist der Gedanke einer Fusion von Formel 1 und E gar nicht so abwegig.

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„Beide Unternehmen gehören letztlich demselben Mann – John Malone. Woran es bisher gescheitert ist, dass beide Plattformen versuchen, sich bestmöglich zu positionieren“, sagt Wolff gegenüber „Ran.de“. „Ich halte das für eine super Sache, aber dazu braucht es die Zustimmung aller Stakeholder und das ist im Motorsport – wie wir wissen – nicht einfach.“