Formel 1: Red-Bull-Ausstieg? DIESE Entscheidung könnte dramatische Konsequenzen haben

Die Zukunft von Red Bull in der Formel 1 steht auf der Kippe.
Die Zukunft von Red Bull in der Formel 1 steht auf der Kippe.
Foto: imago images/Motorsport Images

In der Formel 1 wird am Montag wohl eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Die Teams stimmen über das „Engine-Freeze“ ab.

Die Zukunft von Red Bull in der Formel 1 steht dabei auf dem Spiel. Wird der Vorschlag abgelehnt, könnte es zum Ausstieg kommen.

Formel 1: Zukunft von Red Bull offen

Im Oktober musste Red Bull eine schwere Nachricht verkraften. Motorenhersteller Honda verkündete seinen Ausstieg aus der Formel 1. Damit steht Red Bull vor einer großen Umstellung, die Zukunft ihrer Power Unit ist ab 2021 offen.

Red Bull hat ist deswegen mit einem Vorschlag an die Formel 1 herangetreten – dem „Engine Freeze“. Das würde bedeuten, dass die Entwicklung der Motoren ab 2022 eingefroren wird.

Damit könnte Red Bull den bisherigen Honda-Motor auch zukünftig in seinen Autos verbauen und müsste nicht auf einen anderen Motorenhersteller zurückgreifen. Mit Honda soll es diesbezüglich auch schon eine Einigung gegeben haben. Allerdings müssten auch die anderen Teams auf eine Weiterentwicklung ihrer Power-Unit verzichten.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll die Entscheidung am Montag fallen. Die FIA wolle die Teams via elektronischem Votum darüber abstimmen lassen.

------------------------------

Mehr News aus der Formel 1:

Formel 1: Lewis Hamilton nimmt eine Auszeit - hier versteckt sich der Weltmeister

Formel 1: Spott für Sebastian Vettel vom Ex-Team – „Viel zu weit weg von uns“

Sebastian Vettel packt über Ferrari-Ende aus: „Muss ich nicht verstehen“

------------------------------

Formel 1: Ablehnung hätte krasse Folgen

Eine Ablehnung könnte krasse Folgen haben. „Das würde bedeuten, dass Red Bull seine Formel 1-Situation drastisch überdenken muss“, kündigte Red-Bull-Boss Helmut Marko an.

>>> Sebastian Vettel: Hammer! DARAN scheiterte die Red-Bull-Rückkehr

Die Regel der Formel 1 besagt, dass dann der Motorenhersteller mit den wenigsten Kunden an Red Bull liefern müsste. Das wäre Renault, doch diese Lösung scheint für beide Parteien nicht zufriedenstellend zu sein.

>>> Sebastian Vettel: Ausgerechnet er schießt gegen Vierfach-Weltmeister – „Erwarte nichts Besonderes“

Möglicherweise könnte es sogar zu einem Ausstieg von Red Bull kommen, denn die Entwicklung eines eigenen Motors wäre enorm kostspielig. Zur Debatte steht das aber aktuell offenbar noch nicht. (fs)