Formel 1: Schlechte Nachrichten für Red Bull! DIESER Abschied tut sehr weh

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Heftige Nachrichten für die Formel 1 und Red Bull!

Der Motorenhersteller Honda teilte mit, dass er nächstes Jahr aus der Formel 1 aussteigen wird. Sowohl Red Bull um Star-Pilot Max Verstappen als auch Alpha Tauri müssen sich nun zum Ende der Saison 2021 einen neuen Motor suchen.

Formel 1: Schock für Red Bull und Alpha Tauri! Überraschende Änderung steht bevor

Der Motorenhersteller Honda wird mit Ende der Formel 1-Saison 2021 aus dem Rennzirkus austreten.

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So sehen die Formel-1-Teams 2021 aus*:

  • Mercedes: Valtteri Bottas/?
  • Ferrari: Carlos Sainz/Charles Leclerc
  • Red Bull: Max Verstappen/?
  • Aston Martin: Sebastian Vettel/Lance Stroll
  • McLaren: Lando Norris/Daniel Ricciardo
  • Alpine: Esteban Ocon/Fernando Alonso
  • Williams: George Russel/Nicholas Latifi
  • Alpha Tauri: ?
  • Haas: ?
  • Alfa Romeo: ?

*Stand 2. Oktober 2020

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Das gab der Konzern Honda am Freitag in den sozialen Netzwerken bekannt. Somit müssen Red Bull und Alpha Tauri in wenig mehr als einem Jahr einen neuen Motorenhersteller gefunden haben.

Das dürfte nicht leicht werden. Denn die Werkteams Mercedes und Ferrari kommen als Motorlieferanten aufgrund der Konkurrenz nicht in Frage. Von Renault hatten sich Red Bull und Toro Rosso in Unfrieden getrennt.

Grund für den Ausstieg sei die langfristige Konzernstrategie und das Ziel bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.

Red-Bull-Teamchef Horner: Honda-Entscheidung „stellt für uns eine offensichtliche Herausforderung dar“

„Zu diesem Zweck muss Honda seine Unternehmensressourcen in Forschung und Entwicklung in die Bereiche der zukünftigen Antriebs- und Energietechnologien lenken, (...) wobei der Schwerpunkt auf der künftigen Realisierung der Kohlenstoffneutralität liegt. Zu diesem Zweck hat Honda die Entscheidung getroffen, seine Teilnahme an der Formel 1 zu beenden“, so der Konzern.

Die Schwesterteams erkannten „die Entscheidung der Honda Motor Company an“. Red-Bull-Teamchef Christian Horner erklärte: „Ihre Entscheidung stellt für uns eine offensichtliche Herausforderung dar, aber wir waren schon einmal an diesem Punkt. Wir sind gut vorbereitet und gerüstet, um effektiv zu reagieren, wie wir es in der Vergangenheit bewiesen haben.“

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Erfolgreichste Zeit in 1980er Jahren

Honda feierte in der Formel 1 Ende der 1980er-Jahre mit dem McLaren-Team seine erfolgreichsten Jahre. 2015 war das japanische Unternehmen in die Formel 1 zurückgekehrt, nachdem zwischenzeitlich ein eigenes Werksteam nicht den erhofften Erfolg gebracht hatte.

Die Wiedervereinigung mit McLaren und dem Weltmeister Fernando Alonso entwickelte sich allerdings zum Desaster. Das Team war das schwächste der Formel 1. Ende 2017 folgte die schmutzige Trennung.

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Daraufhin wechselte Honda 2018 zu Toro Rosso (heutige AlphaTauri) und bestückt seit Anfang 2019 auch das A-Team Red Bull mit Motoren.

Bei Red Bull hatte Sebastian Vettel seine erfolgreichste Zeit und feierte vier WM-Titel. Jetzt greift Vettel bei Aston Martin an. Und hat einiges vor.

Renault-Motor im Red Bull?

Die übrig gebliebenen Motorenhersteller in der Formel 1 wären dann Mercedes, Renault und Ferrari. Ferrari und Mercedes werden wohl einen Teufel tun, um die Konkurrenz mit ihren Motoren zu versorgen.

Vermutlich wird es dann eine Rückkehr zu Renault geben. Red Bull und Renault hatten bereits zwischen 2007 und 2018 zusammengearbeitet. Außerdem besagt die Regel der Formel 1, dass der Motorenhersteller, der die wenigsten Teams beliefert, übernehmen muss. Und das wäre Renault.

Rückschlag für Verstappen

Auf dem Weg endlich selbst einmal Weltmeister zu werden, ist das für Red-Bull-Fahrer Max Verstappen ein herber Rückschlag. Seit Jahren versucht er an Mercedes und Lewis Hamilton vorbei zu kommen. Diese Aufgabe wird Ende nächsten Jahres nun wohl noch schwerer.

Motoren-Wechsel zur Unzeit

Für die Red-Bull-Teams zusätzlich problematisch: Der Honda-Ausstieg fällt mit der großen Reglement-Reform der Formel 1 zusammen. Ab der Saison 2022 werden sich die Rennwagen umfassend verändert. Zu den großen Herausforderungen für die Teams, sich mit den neuen Regeln zu arrangieren, müssen Red Bull und Alpha Tauri also auch noch mit einem neuen Motoren-Lieferant arbeiten.

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